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Über Ulrike Schulz

Pflegemutter seit dem letzten Jahrtausend. Von Anfang an aktiv im PFAD Verband: erst auf kommunaler, dann bayerischer, jetzt Bundesebene. So alt wie Nutella, mag britische Komödien, hört gerne Funk und Soul und findet zu wenig Zeit für Handarbeiten und Garten. Motto (nach Erich Kästner): "Es gibt nichts Gutes, außer man tut es."

Bayern: Zahl der vorläufigen Schutzmaßnahmen für Kinder und Jugendliche sinkt im Jahr 2025 auf 5.017

In den meisten Fällen Inobhutnahme wegen dringender Kindeswohlgefährdung Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik werden im Jahr 2025 5 017 vorläufige Schutzmaßnahmen für Kinder und Jugendliche verzeichnet. Betroffene sind größtenteils 16 Jahre oder älter und männlich. Schweinfurt. Im Jahr 2025 werden in Bayern 5 017 vorläufige Schutzmaßnahmen nach § 42 SGB VIII bzw. § 42a SGB VIII durchgeführt (2024: 5708 Schutzmaßnahmen1)). In 2 552 Fällen findet eine Inobhutnahme wegen dringender Kindeswohlgefährdung statt. In 1 648 Fällen handelt es sich um eine Inobhutnahme unbegleiteter Minderjähriger bei der Einreise aus dem Ausland. Weniger häufig werden Inobhutnahmen durchgeführt aufgrund des eigenen Wunsches eines Kindes oder Jugendlichen (817 Fälle). Grund2)  für eine vorläufige [...]

Von |2026-06-11T19:05:02+02:0012. Juni 2026|Bayern, Kinderschutz, Statistik|

Neue Videodokumentation: Anders stark. Lebenswege junger Menschen mit FASD

Das Fachzentrum für Pflegekinder mit FASD Köln der Erziehungsbüro Rheinland gGmbH hat eine neue Videodokumentation herausgebracht. Junge Menschen mit FASD öffnen die Türen zu ihrer Welt mit ihren Herausforderungen, Wünschen und Träumen. Sie teilen ihre Perspektive und machen sichtbar, was im Alltag oft verborgen bleibt. Dabei sind sie weit mehr als nur Menschen mit der Diagnose FASD. Im Mittelpunkt steht der Wunsch nach einem möglichst selbstbestimmten, glücklichen Leben. Selbstbewusst benennen sie ihre Ressourcen und Stärken, die ihnen dabei helfen ihren Weg zu finden. Gleichzeitig zeigen ihre Geschichten, welchen Barrieren Menschen mit der nicht sichtbaren Behinderung FASD begegnen. Ein bewegender Einblick in unterschiedliche Lebensphasen – für mehr Anerkennung, Gleichberechtigung und gesellschaftliche Teilhabe. [...]

PFAD: Wir wollen nicht wieder von vorne anfangen!

Einbezug der vorliegenden Expertisen zur Pflegekinderhilfe in die Reformmaßnahme des BMBFSFJ – JETZT! Auf Einladung des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend war auch der PFAD Bundesverband am 01.06.2026 in Berlin zum großen Pflegekinderhilfe-Austausch vor Ort. Es wurden in mehreren Arbeitsgruppen wichtige Herausforderungen und Lösungsansätze aus dem Kreis der Expert*innen der Pflegekinderhilfe identifiziert. Dazu gehörten der flächendeckende Ausbau der Beratungsangebote für Pflege- und Herkunftseltern sowie Beteiligungs- und Beschwerdemöglichkeiten von Pflegekindern, aber auch finanzielle Themen wie das Elterngeld für die finanzielle Absicherung von Pflegeeltern. Die beiden PFAD Fachreferent*innen Simon Hilmes M.A. und Dr. Carmen Thiele mit Regierungsdirektorin Dr. Carolin Söfker (BMBFSFJ - Leiterin des Referats 612,Recht der Kinder- [...]

Broschüre „Medikamente – Deine Rechte“

Im Projekt „Medikamente in der Kinder- und Jugendhilfe“ (MEDIJU), das von April 2024 bis April 2026 von der Stiftung Deutsche Jugendmarke gefördert wurde, wurde durch Dokumentenanalyse, Interviews und partizipative Auseinandersetzung untersucht, wie die beteiligten Akteure medikamentöse Behandlungen erleben und was es für eine kinderrechtsbasierte Praxis bedarf. Ein zentrales Ergebnis in dem Projekt ist, dass junge Menschen sich bislang wenig bei Fragen von Medikamenten einbringen können. In dem Projekt haben wir deshalb die Broschüre „Medikamente – Deine Rechte“ entwickelt. Diese erklärt jungen Menschen, was sie über das Thema wissen sollten: verschiedene Arten von Medikamenten, die Beteiligten und ihre Rollen, den Ablauf bei ärztlichen Behandlungen und Wissenswertes rund um die Einnahme. Sie [...]

Teilnehmende für Forschungsprojekt gesucht: Adoptierte Jugendliche (12–21 Jahre) und Adoptiveltern

Ich, Clarissa Fallert, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin suche für mein Forschungsprojekt im Rahmen meiner Promotion im Bereich der Sozialen Arbeit adoptierte Jugendliche zwischen 12 und 21 Jahren sowie Adoptiveltern, die bereit sind ihre Erfahrungen als Adoptivfamilie zu teilen. Im Mittelpunkt der Studie stehen Entwicklungsverläufe adoleszenter Adoptierter im Familiensystem. Dabei interessieren insbesondere unterschiedliche Perspektiven, Herausforderungen und Chancen im gemeinsamen familiären Alltag. Die Teilnahme erfolgt in Form eines vertraulichen Interviews von etwa 45–60 Minuten Dauer. Hinsichtlich des Termins sowie des Formats (online oder in Präsenz) richte ich mich selbstverständlich ganz nach Euch bzw. Ihnen. Gerne lasse ich im Vorfeld eine kurze Übersicht der Forschungsfragen sowie einen groben Ablaufplan zukommen. Die Teilnahme ist freiwillig und alle [...]

Von |2026-05-26T11:18:32+02:0022. Mai 2026|Adoptivfamilie, Forschung|

Zahl der Adoptionen in Bayern 2025 seit vier Jahren erstmals wieder ansteigend

Zuwachs im Vergleich zum Vorjahr liegt bei 7,6 Prozent Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik finden 2025 in Bayern 563 Adoptionen Minderjähriger statt. Das Geschlechterverhältnis ist dabei relativ ausgewogen. Der Großteil der Kinder und Jugendlichen wird durch einen Stiefelternteil adoptiert. Mehrheitlich sind die Kinder zum Zeitpunkt der Adoption jünger als drei Jahre. Mit 91,3 Prozent verfügt der Großteil der Adoptierten über die deutsche Staatsangehörigkeit. Schweinfurt. In 2025 erfolgen in Bayern insgesamt 563 Adoptionen Minderjähriger. Hierbei ist das Geschlechterverhältnis nahezu ausgeglichen. Mädchen werden mit 51,0 Prozent nur geringfügig häufiger adoptiert als Jungen. Die meisten Adoptionen erfolgen, wie bereits im Vorjahr, durch Stiefeltern. Mit 82,9 Prozent machen diese den größten Anteil der Adoptierenden [...]

Von |2026-05-22T10:34:04+02:0020. Mai 2026|Adoptivfamilie, Bayern, Jugendhilfe, Statistik|

Pflegeelternrat Hamburg ist jetzt auf Instagram

Der Pflegeelternrat Hamburg hat nun eine eigene Instagram-Seite: https://www.instagram.com/pflegeelternrat.hamburg/. Hier stellt das Gremium seine Aktivitäten vor. Der Pflegeelternrat wurde 2012 als Interessenvertretung für Pflegefamilien unter dem Dach des Freunde der Kinder e.V. - des PFAD Landesverbandes für Hamburg - gegründet und erweitert damit das umfangreiche Angebot des Vereins zur Beratung und Information von Pflege- und Adoptivfamilien. Die erfahrenen Pflegeeltern des Pflegeelternrates vertreten die Interessen der Pflegefamilien in Hamburg und im Umland, die Hamburger Pflegekinder aufgenommen haben, gegenüber Politik, Fachbehörden, Allgemeinem Sozialen Dienst (ASD), Pflegekinderdienst (PKD) und Vormündern.

PFAD Umfrage: Bewegte Jahre – Herausforderungen, Krisen und Lösungen

Liebe Pflege- und Adoptivfamilien, eure Erfahrungen sind wertvoll und können anderen Familien in ähnlichen Situationen helfen. Im Rahmen einer Umfrage möchten wir besser verstehen, welchen Schwierigkeiten ihr begegnet und wie ihr damit umgegangen seid. Wir möchten bitte wissen: Mit welchen größten Herausforderungen wart oder seid ihr als Pflege- oder Adoptivfamilie konfrontiert? Was und wer hat euch geholfen, diese Herausforderungen und Krisen bzw. schweren Zeiten zu bewältigen? Welche Tipps würdet ihr anderen Pflege- und Adoptivfamilien aufgrund eurer Erfahrungen geben? Schreibt uns eure Antworten an info@pfad-bv.de Oder füllt unseren Fragebogen online aus: https://bit.ly/umfrage-krisen Eure Antworten tragen dazu bei, Pflege- und Adoptiveltern zu ermutigen und ihnen Wissen und Unterstützung zugänglicher zu machen. Die [...]

PFAD Fachzeitschrift 2/2026: „Was Kinder in Pflege- und Adoptivfamilien stark macht“

Die zweite Ausgabe der PFAD Fachzeitschrift im 50. Jubiläumsjahr ist erschienen. Sie stellt in Fachartikeln, Interviews und Portraits die vielfältigen Aspekte in den Mittelpunkt, die Kinder in Pflege- und Adoptivfamilien stärken. Parallel führen wir auch die Reihe zu unserer spannenden Verbandsgeschichte über die Jahre 1988 bis 1996 weiter, in denen auch PFAD stärker geworden ist und sich zum Dachverband entwickelte. Schwerpunkt: "Was Kinder in Pflege- und Adoptivfamilien stark macht" Ulrike Schulz sagt in ihrem Editorial dazu: "Pflege- und Adoptivkinder brauchen besondere Stärke – nicht, weil sie schwächer wären als andere, sondern weil sie oft schon mit besonderen Belastungen ins Leben gestartet sind. Diese Erfahrungen hinterlassen Spuren und verlangen von Kindern [...]

PFAD Stellungnahme zum Entwurf des 1. KJHSRG

Um die Reform der inklusiv ausgestalteten Kinder- und Jugendhilfe hin zu einer Zuständigkeit für alle Kinder wie geplant bis zum 1.1.2028 umsetzen zu können, wird dieser Schritt politisch schon über drei Legislaturperioden hinweg verfolgt. Nachdem die Umsetzung im letzten Jahr mit dem Bruch der Ampel-Koalition zum Erliegen kam, werden nach dieser langen Zeit nun hohe Erwartungen an dieses Gesetz geknüpft. Am 23.03.2026 legte das BMBFSFJ nun seinen Referentenentwurf eines Ersten Gesetzes zur Strukturreform (1. KJHSRG) den Fachverbänden der Kinder- und Jugendhilfe vor. Der PFAD Bundesverband griff diese Möglichkeit natürlich gerne auf und verfasste dazu eine kritische Stellungnahme.

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