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Über Ulrike Schulz

Pflegemutter seit dem letzten Jahrtausend. Von Anfang an aktiv im PFAD Verband: erst auf kommunaler, dann bayerischer, jetzt Bundesebene. So alt wie Nutella, mag britische Komödien, hört gerne Funk und Soul und findet zu wenig Zeit für Handarbeiten und Garten. Motto (nach Erich Kästner): "Es gibt nichts Gutes, außer man tut es."

Interessengemeinschaft „Kinder ohne Papiere“ informiert betroffene Pflegefamilien

Wir unterstützen die Interessengemeinschaft „Pflegeeltern von Kindern aus EU- und Nicht-EU-Staaten“, die sich für Pflegekinder mit ungeklärtem Aufenthaltsstatus einsetzt. Gemeinsam engagieren wir uns für rechtliche Klarheit, gültige Dokumente und sichere Zukunftsperspektiven. Die Interessengemeinschaft "Pflegeeltern von Kindern aus EU- und Nicht-EU-Staaten" hat auf ihrer Website einen FAQ-Bereich neu eingerichtet, der einen ersten Überblick über wichtige Fragen bietet. Die Situation von Pflegekindern ohne Papiere ist jedoch oft komplex und individuell, ebenso wie die bundesweit uneinheitliche Verwaltungspraxis. Alle dortigen Informationen beruhen auf Recherchen und Praxiserfahrungen der Interessengemeinschaft und können daher weder eine einfache Anleitungen bieten noch eine Rechtsberatung ersetzen. Eine zentrale Erfahrung gilt jedoch für alle Fälle: Die Klärung von Identität, Dokumentenlage und Aufenthaltsstatus [...]

BAG LJÄ gibt Empfehlungen zur überregionalen Vermittlung von Pflegekindern

Werden Pflegekinder über Kreis- oder Landesgrenzen hinweg vermittelt, müssen die beteiligten Jugendämter frühzeitig und verlässlich zusammenarbeiten. Die BAG Landesjugendämter hat hierzu am 31.07.2026 Empfehlungen zur Umsetzung von § 37c Abs. 3 Satz 4 SGB VIII veröffentlicht. Sie sollen die Handlungssicherheit der Fachkräfte erhöhen und den Kinderschutz in der Pflegekinderhilfe stärken. In der Praxis kommt es weiterhin vor, dass das Jugendamt am Wohnort einer Pflegeperson erst spät oder gar nicht in die Vermittlung einbezogen wird. Dadurch können wichtige Erkenntnisse zu den Pflegepersonen bzw. Pflegestellen, zu ihrer aktuellen Belegung oder zu den örtlichen Unterstützungsangeboten unberücksichtigt bleiben. Dies gilt insbesondere bei länderübergreifenden Vermittlungen und bei der Beteiligung privater freier Träger. Die Empfehlungen konkretisieren [...]

Von |2026-08-05T17:32:46+02:005. August 2026|Fachkräfte, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie|

Benefizaktion des Careleaver e.V.

Gerne machen wir aufmerksam auf den Benefizlauf von und für Careleaver LASS LAUFEN vom 01. bis 31. Oktober 2026. Unser Kooperationspartner Careleaver e.V. bittet alle, die seine wichtige Arbeit unterstützen möchten, mitzumachen. Wer nicht selbst mitläuft, kann andere mit einer Spende anfeuern. Pro Kilometer oder als fester Beitrag. Mit dem Lauf schafft der Verein Aufmerksamkeit für die Themen und Herausforderungen von Careleaver*innen und sammelt gleichzeitig Spenden für seine Vereinsarbeit. Etwa für den Notfallfonds, der Careleaver*innen in finanziellen Krisen schnell und unkompliziert hilft oder das Weihnachtstreffen "Keine*r bleibt allein". nähere Informationen

Kinderschutz: Zahl der Inobhutnahmen im Jahr 2025 um 18 % gesunken

Inobhutnahmen aufgrund unbegleiteter Einreisen binnen eines Jahres von 30 800 auf 16 500 Fälle fast halbiert Erneut mehr körperliche und psychische Misshandlungen - besonders an Mädchen Widersprüche von Sorge- und Erziehungsberechtigten bei Verdacht auf Vernachlässigungen und Gewalt am häufigsten WIESBADEN – Im Jahr 2025 haben die Jugendämter in Deutschland rund 56 900 Kinder oder Jugendliche zu ihrem Schutz vorübergehend in Obhut genommen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) waren das 18 % oder rund 12 600 weniger Jungen und Mädchen als im Jahr zuvor. Bereits 2024 hatte es einen Rückgang der Inobhutnahmen um 7 % oder 5 100 Fälle gegeben. Damit ist die Fallzahl innerhalb von zwei Jahren um rund [...]

Von |2026-07-27T17:09:51+02:0027. Juli 2026|Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinderschutz, Statistik|

Studie zu Bindung und Identität bei adoptierten Erwachsenen 

Lisa Schäfer ist selbst adoptiert und studiert Psychologie an der IU Internationalen Hochschule. Im Rahmen ihrer Bachelorarbeit führt sie aktuell eine wissenschaftliche Online-Befragung durch. Untersucht wird dabei die Bindungssicherheit und Identitätsklarheit adoptierter Erwachsener, außerdem mögliche Zusammenhänge mit der Offenheit bezüglich des Themas Adoption in der Adoptivfamilie. Zielgruppe: Volljährige Adoptierte Dauer: ca. 7-10 Minuten Anonymität: Vollständig anonym Hinweis: Da die Studie international angelegt ist, ist der Online-Fragebogen auch auf Englisch. Frau Schäfer sucht noch nach Teilnehmern und würde sich sehr über Unterstützung aus dem PFAD-Netzwerk freuen, um Erkenntnisse für ihre Studie zu erlangen. Hier geht es zur Befragung: https://www.soscisurvey.de/adoption_study/

Von |2026-07-27T16:56:01+02:0027. Juli 2026|Adoptivfamilie, Forschung|

BRJ kritisiert Sparvorgaben in Berliner Jugendämtern

Der Berliner Rechtshilfefonds Jugendhilfe (BRJ e.V.) - die Ombudsstelle für Berlin - kritisiert in einer Stellungnahme die Vorgehensweise mehrerer Berliner Jugendämter. Anlass sind Vorgaben zur Jugendhilfe, die nach Einschätzung des BRJ den Eindruck erwecken, dass finanzielle Sparziele zunehmend die Hilfeplanung bestimmen. Der Verein betont, dass Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe gesetzlich am individuellen Bedarf junger Menschen auszurichten sind und nicht von Haushaltslagen abhängig gemacht werden dürfen. Kritisch bewertet werden unter anderem pauschale Reduzierungen von Betreuungsleistungen, die Begrenzung von Hilfen für junge Volljährige sowie Vorgaben zur frühzeitigen Verselbständigung und Wohnraumsuche. Der BRJ warnt davor, dass solche Regelungen den gesetzlichen Anspruch auf bedarfsgerechte Unterstützung unterlaufen und angesichts der angespannten Wohnraumsituation insbesondere junge [...]

Berlin und Brandenburg: Deutlicher Zuwachs der Kindeswohlgefährdungen

Ein Viertel mehr in Brandenburg, 5 % mehr in Berlin Vernachlässigung häufigste Form der Kindeswohlgefährdung Mehrheit der Betroffenen jünger als 14 Jahre Die Jugendämter in Berlin und Brandenburg führten im Jahr 2025 insgesamt bei 33.291 Kindern und Jugendlichen ein Verfahren wegen Kindeswohlgefährdung durch. Davon waren 22.434 Berliner und 10.857 Brandenburger Kinder und Jugendliche betroffen, teilt das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mit. Das waren in Berlin 1.161 Verfahren bzw. 5,2 % und in Brandenburg 2.356 Verfahren bzw. 27,7 % mehr als 2024. In Berlin wurden bei 16 % der Betroffenen eine akute Gefährdung festgestellt, bei der eine erhebliche Schädigung des körperlichen, geistigen oder seelischen Wohls bereits eingetreten war oder mit hoher [...]

Zukunft durch Bildung – Online-Peerberatung für Care Leaver*innen

Mit dem Angebot „Zukunft durch Bildung“ bietet Careleaver-Online eine kostenlose Online-Peerberatung für junge Menschen mit Jugendhilfeerfahrung an. Die Beratung richtet sich insbesondere an Care Leaver:innen, die Fragen zu Schule, Ausbildung, Studium, Beruf, finanziellen Leistungen oder dem Übergang in ein selbstständiges Leben haben. Besonderheit des Angebots: Die Beratung erfolgt von Care Leaver:innen für Care Leaver:innen. Ratsuchende können sich anonym über eine geschützte Online-Plattform oder per E-Mail an das Beratungsteam wenden. Die Beratung ist datengeschützt, kostenlos und zeitlich flexibel erreichbar. Das Angebot wird vom Institut für Sozial- und Organisationspädagogik der Universität Hildesheim begleitet und soll junge Menschen mit Jugendhilfeerfahrung bei Bildungs- und Zukunftsfragen unterstützen. Weitere Informationen und Zugang zur Beratung: https://careleaver-online.de/online-peerberatung/

Neu erschienen: „Meine Rechte in der Kinder- und Jugendhilfe“

Die Berliner Beratungs- & Ombudsstelle Jugendhilfe hat eine neue Broschüre „Meine Rechte in der Kinder- und Jugendhilfe“ herausgegeben. Welche Rechte haben junge Menschen im Hilfeplanverfahren? Wie können sie sich auf Hilfeplangespräche vorbereiten? Und an wen können sie sich wenden, wenn sie Unterstützung oder Beratung benötigen? Die neue Broschüre richtet sich direkt an Kinder, Jugendliche und junge Volljährige. Sie informiert verständlich über Rechte im Jugendamt und im Hilfeplanverfahren, erklärt wichtige Begriffe der Jugendhilfe, enthält praktische Checklisten zur Vorbereitung auf Hilfeplangespräche und nennt hilfreiche Anlaufstellen in Berlin. Die Broschüre steht hier kostenfrei zum Download bereit: https://brj-berlin.de/wp-content/uploads/2026/05/BBO-Broschuere-Hilfeplanverfahren_online.pdf

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