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Über Ulrike Schulz

Pflegemutter seit dem letzten Jahrtausend. Von Anfang an aktiv im PFAD Verband: erst auf kommunaler, dann bayerischer, jetzt Bundesebene. So alt wie Nutella, mag britische Komödien, hört gerne Funk und Soul und findet zu wenig Zeit für Handarbeiten und Garten. Motto (nach Erich Kästner): "Es gibt nichts Gutes, außer man tut es."

BRJ kritisiert Sparvorgaben in Berliner Jugendämtern

Der Berliner Rechtshilfefonds Jugendhilfe (BRJ e.V.) - die Ombudsstelle für Berlin - kritisiert in einer Stellungnahme die Vorgehensweise mehrerer Berliner Jugendämter. Anlass sind Vorgaben zur Jugendhilfe, die nach Einschätzung des BRJ den Eindruck erwecken, dass finanzielle Sparziele zunehmend die Hilfeplanung bestimmen. Der Verein betont, dass Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe gesetzlich am individuellen Bedarf junger Menschen auszurichten sind und nicht von Haushaltslagen abhängig gemacht werden dürfen. Kritisch bewertet werden unter anderem pauschale Reduzierungen von Betreuungsleistungen, die Begrenzung von Hilfen für junge Volljährige sowie Vorgaben zur frühzeitigen Verselbständigung und Wohnraumsuche. Der BRJ warnt davor, dass solche Regelungen den gesetzlichen Anspruch auf bedarfsgerechte Unterstützung unterlaufen und angesichts der angespannten Wohnraumsituation insbesondere junge [...]

Berlin und Brandenburg: Deutlicher Zuwachs der Kindeswohlgefährdungen

Ein Viertel mehr in Brandenburg, 5 % mehr in Berlin Vernachlässigung häufigste Form der Kindeswohlgefährdung Mehrheit der Betroffenen jünger als 14 Jahre Die Jugendämter in Berlin und Brandenburg führten im Jahr 2025 insgesamt bei 33.291 Kindern und Jugendlichen ein Verfahren wegen Kindeswohlgefährdung durch. Davon waren 22.434 Berliner und 10.857 Brandenburger Kinder und Jugendliche betroffen, teilt das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mit. Das waren in Berlin 1.161 Verfahren bzw. 5,2 % und in Brandenburg 2.356 Verfahren bzw. 27,7 % mehr als 2024. In Berlin wurden bei 16 % der Betroffenen eine akute Gefährdung festgestellt, bei der eine erhebliche Schädigung des körperlichen, geistigen oder seelischen Wohls bereits eingetreten war oder mit hoher [...]

Zukunft durch Bildung – Online-Peerberatung für Care Leaver*innen

Mit dem Angebot „Zukunft durch Bildung“ bietet Careleaver-Online eine kostenlose Online-Peerberatung für junge Menschen mit Jugendhilfeerfahrung an. Die Beratung richtet sich insbesondere an Care Leaver:innen, die Fragen zu Schule, Ausbildung, Studium, Beruf, finanziellen Leistungen oder dem Übergang in ein selbstständiges Leben haben. Besonderheit des Angebots: Die Beratung erfolgt von Care Leaver:innen für Care Leaver:innen. Ratsuchende können sich anonym über eine geschützte Online-Plattform oder per E-Mail an das Beratungsteam wenden. Die Beratung ist datengeschützt, kostenlos und zeitlich flexibel erreichbar. Das Angebot wird vom Institut für Sozial- und Organisationspädagogik der Universität Hildesheim begleitet und soll junge Menschen mit Jugendhilfeerfahrung bei Bildungs- und Zukunftsfragen unterstützen. Weitere Informationen und Zugang zur Beratung: https://careleaver-online.de/online-peerberatung/

Neu erschienen: „Meine Rechte in der Kinder- und Jugendhilfe“

Die Berliner Beratungs- & Ombudsstelle Jugendhilfe hat eine neue Broschüre „Meine Rechte in der Kinder- und Jugendhilfe“ herausgegeben. Welche Rechte haben junge Menschen im Hilfeplanverfahren? Wie können sie sich auf Hilfeplangespräche vorbereiten? Und an wen können sie sich wenden, wenn sie Unterstützung oder Beratung benötigen? Die neue Broschüre richtet sich direkt an Kinder, Jugendliche und junge Volljährige. Sie informiert verständlich über Rechte im Jugendamt und im Hilfeplanverfahren, erklärt wichtige Begriffe der Jugendhilfe, enthält praktische Checklisten zur Vorbereitung auf Hilfeplangespräche und nennt hilfreiche Anlaufstellen in Berlin. Die Broschüre steht hier kostenfrei zum Download bereit: https://brj-berlin.de/wp-content/uploads/2026/05/BBO-Broschuere-Hilfeplanverfahren_online.pdf

„Trude Kuh TV“ interviewt PFAD Niedersachsen

Unsere Kolleginnen Nevim Krüger und Grete Stedler von PFAD Niedersachsen waren zu Gast bei „Trude Kuh“ und sprachen über die Chancen und Herausforderungen von Pflege- und Adoptivfamilien. Im Interview geht es unter anderem um die Unterstützung von Kindern mit belastenden Vorerfahrungen, die Bedeutung von Begleitung für Familien sowie die Arbeit von PFAD Niedersachsen als Interessenvertretung. Zum Interview: https://www.trude-kuh.de/nevim-krueger-und-grete-stedler-von-pfad-niedersachsen-zu-gast-bei-trude-kuh/

NRW: Einschätzungen bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung nahmen 2025 um 11 % zu

Rund 75.300 gemeldete Verfahren zur Einschätzung von Kindeswohlgefährdung In rund einem Viertel der Fälle lag eine akute oder eine latente Gefährdung des Kindeswohls vor Vernachlässigung war häufigste Form der akuten bzw. latenten Kindeswohlgefährdung Düsseldorf (IT.NRW). Die Jugendämter in Nordrhein-Westfalen haben im Jahr 2025 im Rahmen ihres Schutzauftrags in rund 75.300 Fällen eine Einschätzung bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung vorgenommen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Fallzahl damit rund 11 % höher als ein Jahr zuvor. 2024 hatte es rund 68.000 Verfahren gegeben. Im Vergleich zu 2020 ist die Zahl sogar um rund 39 % gestiegen. Damals hatte die Zahl bei rund 54.300 Gefährdungseinschätzungen gelegen. Die Fälle, [...]

Bayern: Zahl der Kindeswohlgefährdungen steigt im Vergleich von 2020 auf 2025 um rund zehn Prozent

Schweinfurt. Die Kinder- und Jugendhilfe ist im Achten Buch Sozialgesetzbuch (SGB VIII) geregelt und umfasst Leistungen zum Wohl und Schutz von Minderjährigen sowie deren Familien. Das Bayerische Landesamt für Statistik veröffentlicht die aktuellen Zahlen für das Jahr 2025 zu den Maßnahmen, die für den Erhalt des Kindeswohls gesetzlich vorgesehen sind. Ein Viertel der abgeschlossenen Gefährdungseinschätzungen von Kindern und Jugendlichen mit dem Ergebnis einer Kindeswohlgefährdung Maßnahmen zum Kinderschutz und zum Erhalt des Kindeswohls gehen in der Regel Gefährdungseinschätzungen voraus. Diese sind in § 8a Abs. 1 SGB VIII geregelt. Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik werden im Jahr 2025 insgesamt 27 359 Gefährdungseinschätzungen für Kinder und Jugendliche von Jugendämtern in [...]

Von |2026-07-17T14:35:48+02:0016. Juli 2026|Bayern, Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinderschutz, Statistik|

Elterngeldreform enttäuscht Pflegeeltern – PFAD Bundesverband sieht Notwendigkeit der Ausweitung von Leistungsberechtigten

Die aktuelle Elterngeldreform sieht trotz jahrelanger Forderungen keine Geldleistungen für Pflegeeltern vor. In unserer heutigen Pressemitteilung machen wir auf die dadurch entstehende Ungerechtigkeit für Pflegefamilien aufmerksam und fordern mit Nachdruck, das Gesetz jetzt nachzubessern.  Elterngeldreform enttäuscht Pflegeeltern – PFAD Bundesverband sieht Notwendigkeit der Ausweitung von Leistungsberechtigten Berlin, 14.07.2026 Die erwarteten Änderungen des Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetzes führen derzeit zu bundesweiten Diskussionen. Der entsprechende Gesetzesentwurf liegt dem PFAD Bundesverband der Pflege- und Adoptivfamilien e. V. nun vor und sorgt vor allem bei Pflegeeltern für große Enttäuschung. Trotz wiederholter Ansprache, Stellungnahmen und Appelle an das Bundesfamilienministerium durch den PFAD Bundesverband und viele andere Verbände werden Pflegeeltern im bisherigen Entwurf nicht als leistungsberechtigte Elterngeldempfänger*innen [...]

PFAD Stellungnahmen zu Gesetzentwürfen des BMJV

In dieser Woche hat der PFAD Bundesverband zwei Stellungnahmen an das Bundesjustizministerium gesendet. Inhaltlich geht es in diesen um eine ganze Reihe bevorstehender Gesetzesentwürfe, welche auch Einfluss auf die Rechtsstellung und den Alltag von Pflegekindern und -familien haben werden. Gelobt wurde u. a. der bessere Schutz von Pflegekindern vor einer ungerechtfertigten Herausnahme aus der Pflegefamilie. Kritisiert wurde u. a. die fehlende Möglichkeit des Beschwerdewegs von Pflegeeltern. Auch bleiben noch wichtige Punkte u. a. zu Adoptionsthemen unbeantwortet. Insgesamt bewerten wir die zu erwartenden Änderungen für Pflegefamilien als tendenziell positiv, nicht zuletzt auch, weil wir eine positive Haltung der ministeriellen Ebene zum Pflegekindschaftsrecht wahrnehmen. Pflegefamilien werden nun auch im BGB nicht mehr [...]

Podcast: „Familie ist, wo Kinder ankommen“

In der aktuellen Episode (105) des Podcasts „Pflegefamilien Deutschland“ des St. Elisabeth-Vereins berichten die beiden Pflegeväter Nils und Chris über ihre Erfahrungen als Pflegefamilie. Chris engagiert sich bei uns im Vorstand und verantwortet die Themen Finanzen, Personal und Digitalisierung. . Im Gespräch geben sie Einblicke in ihren Weg zur Pflegefamilie, den Aufnahmeprozess ihres Pflegesohns sowie in ihren heutigen Familienalltag. Darüber hinaus thematisieren sie, welche Rolle ihre queere Identität im Alltag spielt und welche Vorstellungen von Pflegefamilien möglicherweise einer differenzierteren Betrachtung bedürfen. Die Episode bietet praxisnahe Einblicke und trägt dazu bei, die Vielfalt von Pflegefamilien sichtbarer zu machen. Hier geht es zur Folge: https://www.pflegefamilien-deutschland.de/episode/familie-ist-wo-kinder-ankommen

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