Weil ALLE Kinder
unsere Zukunft sind!
Festschrift zu Ehren von Dagmar Trautner

Über 40 Jahre sehr aktiv, stets ehrenamtlich und in verantwortungsvollen Positionen in einem Verband mitzuarbeiten und ihn schließlich 15 Jahre lang kompetent und klug zu leiten, das ist eine Lebensleistung, die unbedingt gewürdigt werden muss!

Dagmar Trautner hat sich seit der Aufnahme ihres ersten Pflegekindes und noch lange, nachdem ihre Kinder schon erwachsen waren, weiter für das Wohl von Pflege- und Adoptivkindern eingesetzt. Sie hat den PFAD Verband modernisiert und kontinuierlich weiter auf- und ausgebaut. Deshalb ist PFAD als Fachverband und Interessenvertretung der Pflege- und Adoptivkinder und ihrer Familien ein starkes Netzwerk und eine feste fachpolitische Größe, die gehört wird und sich kontinuierlich für die Weiterentwicklung der Pflegekinderhilfe und Adoptionspraxis einsetzt.

Wir möchten unsere langjährige Vorsitzende Dagmar Trautner mit dieser Festschrift ehren und haben deshalb eine Auswahl der lesenswertesten Artikel der letzten Jahre aus der PFAD Fachzeitschrift zusammengestellt. Die Texte zeigen die große Spannbreite der Themen, mit denen sich PFAD befasst und geben einen guten Einblick in die Praxis der Vollzeitpflege und Adoption.

Sie können die 275-seitige Festschrift zum Preis von 25 € inklusive Versand bestellen bei Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 
PFAD spricht sich für Abschaffung der Kostenheranziehung und Nachbesserung für junge Menschen in geförderten Ausbildungen aus

PFAD wurde um Stellungnahme zum Referentenentwurf eines Gesetzes zur Abschaffung der Kostenheranziehung von jungen Menschen in der Kinder- und Jugendhilfe gebeten. In unserem Schreiben vom 15.06.2022 an das BMFSFJ begrüßen wir die geplante Abschaffung der Kostenheranziehung. Wir sehen jedoch Nachbesserungsbedarf, da rund ein Drittel der Pflegekinder, das seine Berufsausbildung als Rehamaßnahme, überbetriebliche Ausbildung oder Berufsvorbereitung macht, davon nicht profitiert. Sie müssten weiterhin ihr gesamtes sog. "Ausbildungsgeld“ an die Jugendhilfe abtreten.

 
Der PFAD Bundesverband hat einen neuen Vorstand

Bei der Mitgliederversammlung am 19.06.2022 wählten die Delegierten der PFAD Mitgliedsorganisationen ihren neuen Bundesvorstand.

Zur Nachfolgerin von Dagmar Trautner - der in den Ruhestand verabschiedeten, langjährigen Vorsitzenden des PFAD Bundesverbandes - wurde Ulrike Schulz gewählt. Stellvertretende Vorsitzende sind Angela Rupp und Bernd Junker. Das Amt der Schatzmeisterin übt Edda Jacobs aus und die Schriftführung liegt in Händen von Monika Görres.

Zu Beisitzerinnen gewählt wurden Karen Dabels, Christiane Kehl, Nevim Krüger und Karin Schuster. Den Schlichtungsausschuss bilden Maike Hansen, Antje Jacob, Solveig König, Dagmar Trautner (nicht im Bild) und Gerda Wallaart.

Der neue PFAD Bundesvorstand

Von links sitzend: Bernd Junker (stv. Vorsitzender, Berlin-Brandenburg) | Angela Rupp (stv. Vorsitzende, Rheinland-Pfalz) | Ulrike Schulz (Vorsitzende, Bayern) | Edda Jacobs (Schatzmeisterin, Hamburg).
Von links stehend: Gerda Wallaart (Schlichterin, Niedersachsen) | Solveig König (Schlichterin, Sachsen-Anhalt) | Karen Dabels (Beisitzerin, Hamburg) | Christiane Kehl (Beisitzerin, Berlin-Brandenburg + Mecklenburg-Vorpommern) | Monika Görres (Schriftführerin, Bayern) | Karin Schuster (Beisitzerin, Rheinland-Pfalz) | Nevim Krüger (Beisitzerin, Niedersachsen) | Antje Jacob (Schlichterin, Sachsen-Anhalt) | Maike Hansen (Schlichterin, Nordfriesland). Nicht im Bild: Dagmar Trautner (Schlichterin, Bayern).
 
PFAD unterstützt Vorbeugung und Bekämpfung sexueller Gewalt gegen Kinder

PFAD hat sich einem offenen Brief internationaler, zivilgesellschaftlicher Organisationen an die Europäische Union angeschlossen.

Darin begrüßen wir den Vorschlag der Europäischen Kommission zur Vorbeugung und Bekämpfung von sexuellem Kindesmissbrauch sowohl online, als auch offline. Das Gesetz soll sicherstellen, dass Technologie im Einklang mit den Werten der Europäischen Union und den Grundrechten entwickelt und genutzt wird, wobei dem Schutz von Kindern besondere Aufmerksamkeit gilt.

Offener Brief (deutsche Version)

 
PFAD Fachzeitschrift 2/2022: "Kinder mit besonderen Verhaltensweisen"

Die Mai-Ausgabe unserer Fachzeitschrift befasst sich mit besonderen Verhaltensweisen bei Kindern.

Unsere Fachartikel thematisieren psychische Auffälligkeiten bei Kindern und Jugendlichen in Pflege- und Adoptivfamilien, benennen Gründe für besondere Verhaltensweisen und geben Tipps für hilfreiche Interventionen.

Zur Unterstützung traumatisierter Kinder in Schule und Kindergarten stellen wir Ihnen eine Broschüre für Lehr- und Erziehungskräfte vor.

Für junge Menschen in Fremdunterbringung informieren wir über ein digitales Präventionsprogramm mit dem sie sich für andere stark machen können, indem sie EMPOWER YOUTH Coach werden.

Inhaltsangabe und Editorial dieser Ausgabe
Näheres zur PFAD Fachzeitschrift

 
PFAD Online-Seminar „Aktuelle Reformen – Was ändert sich für Pflegefamilien?“

Mit dem Kinder- und Jugendstärkungsgesetz sowie mit den beschlossenen Veränderungen im Vormundschaftsrecht werden für Pflegefamilien mehr und bessere Handlungsmöglichkeiten geschaffen.

Über diese neuen Chancen und was diese konkret für Pflegefamilien und Pflegekinder bedeuten, informiert Sie Dr. Carmen Thiele.

Im Seminar werden die Regelungen und ihre Auswirkungen vorgestellt und die neuen Wirkungsmöglichkeiten anhand von Beispielen aus der Praxis aufgezeigt.

Flyer

 
Nachbesserungsbedarf bei Ausbildungsgeld

Mit dem Kinder- und Jugendstärkungsgesetz wurden Pflegekinder bei der Kostenheranziehung deutlich bessergestellt. Diese Neuregelung bezieht jedoch Jugendliche in geförderten Ausbildungen nicht mit ein.

Daher hat der PFAD Bundesverband konkrete Vorschläge erarbeitet, damit auch dieser Teil der Pflegekinder zur Motivation etwas von seiner Arbeitstätigkeit hat.

PFAD Pressemitteilung „Nachbesserungsbedarf bei Ausbildungsgeld“ vom 22.03.2022

 
EMPOWERYOU-Onlineprogramm für Pflege- bzw. Adoptiveltern

Das EMPOWERYOU-Onlineprogramm für Pflege- bzw. Adoptiveltern mit Kindern im Alter zwischen 8 und 13 Jahren steht nach seiner Pilotphase nun allen für ca. ein Jahr zur Verfügung! Es soll Pflege- und Adoptivfamilien stärken und Kinder und Jugendliche dabei unterstützen, frühere belastende Erfahrungen zu bewältigen und möglichst keine (erneuten) Mobbing- und Gewalterfahrungen zu machen.

Wenn Sie sich registrieren, können Sie die Module mit interessanten Informationen zu verschiedenen Themenbereichen, Videos und Hörspielen ganz einfach in Ihrem Tempo auf dem Computer, Handy oder Tablet durchlaufen. Es sind auch praktische Anregungen und Übungen dabei, die Sie gemeinsam mit Ihrem Kind/Ihren Kindern im Alltag ausprobieren können.

Nähere Informationen auf www.empoweryou-programm.de

 
Fachtagung „Fetales Alkoholsyndrom im Kindes- und Erwachsenenalter“ am 25.06. in Berlin

Der PFAD Landesverband Berlin-Brandenburg e.V. veranstaltet am 25.06.2022 ab 10 Uhr im Hotel Estrel Berlin eine Fachtagung mit Prof. Spohr zum Thema „Fetales Alkoholsyndrom im Kindes- und Erwachsenenalter".
Anmeldungen bitte an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Flyer Seite 1
Flyer Seite 2

 
EMPOWER-YOUTH-Coach werden!

Das EMPOWER-YOUTH-Programm wurde für junge Menschen zwischen 14 und 21 Jahren konzipiert, die in Pflegefamilien oder Wohngruppen aufgewachsen sind. Es hilft Ihnen dabei, sich für andere stark zu machen und zu lernen, wie man sie in problematischen Situationen unterstützen kann.

Das Online-Programm läuft über 6 Wochen und beinhaltet die Bearbeitung von 6 kurze Modulen, die sich z.B. Risikosituationen im Internet oder im realen Leben oder Mobbing-Situationen drehen.

Am Ende erhält jeder Teilnehmende ein Zertifikat als EMPOWER-YOUTH-Coach und eine Aufwandsentschädigung.

nähere Informationen auf www.empower-youth.de

 
Vorbeugung und Bekämpfung von sexuellem Kindesmissbrauch

Neben vielen anderen europäischen Kinderrechteorganisationen gehört auch PFAD zu den Unterzeichnern eines offenen Briefes an die EU-Kommission.

Damit unterstützen wir deren Vorschlag zur Bekämpfung des sexuellen Missbrauchs von Kindern.

Denn sobald diese Verordnung verabschiedet sein wird, wird sie weit über die Grenzen der Europäischen Union hinaus wirken und den weltweiten Kampf gegen sexuellen Kindesmissbrauch sowohl offline als auch online vorantreiben.

 
IGfH Tagung "Vielfalt und ihre struktuelle Rahmung"

Mit der Vielfalt in der Pflegekinderhilfe und ihren Rahmenbedingungen wird sich die sehr interessante IGfH Fachtagung am 13.-14.09.2022 in Bonn befassen, bei der PFAD einer der Mitveranstalter sein wird.

Ziel der Tagung ist es, getrennte Fachdiskussionen, Konzepte und Forschungen zusammenzuführen.

Auf der Tagungswebseite finden Sie nähere Informationen zu den Vorträgen und Workshops sowie ein Anmeldeformular: https://igfh.de/vielfalt-ihre-strukturelle-rahmung

 
PFAD Online-Seminar: Besonderheiten bei Kindern und Jugendlichen mit Bindungstrauma – Verhalten, Bedürfnisse und pädagogische Konsequenzen

Aufgrund der großen Nachfrage bieten wir das Onlineseminar "Besonderheiten bei Kindern und Jugendlichen mit Bindungstrauma – Verhalten, Bedürfnisse und pädagogische Konsequenzen" heuer dreimal an.

Unser erfahrener Referent Kay-Uwe Fock wird den teilnehmenden Pflege-/Adoptiveltern und Fachkräften hilfreiche Erklärungen und Tipps geben, um diesen Kindern und Jugendlichen besser helfen zu können.

Die 2. Wiederholung am 24.06.2021 ist bereits ausgebucht.
Bei der 3. Wiederholung am 21.10. 2022 sind noch wenige Plätze frei.

Einladung + Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 
Hilfsbereitschaft für geflüchtete Kinder aus der Ukraine – aber wirksam

Über 150.000 Flüchtlinge aus der Ukraine sind bis jetzt in Deutschland angekommen. Sie dürfen ohne Visum nach Deutschland einreisen - und auch bleiben. Die Hilfsbereitschaft der Bevölkerung ist groß. Ein Teil der Geflüchteten sind unbegleitete Kinder und Jugendliche.

Als unbegleitet gelten dabei alle Minderjährigen, deren Einreise nicht in Begleitung eines*einer Personensorgeberechtigten oder Erziehungs-berechtigten erfolgt. Entscheidet man sich für die Aufnahme eines unbegleiteten minderjährigen Flüchtlings ist hier zwingend das Jugendamt einzubeziehen. Das Jugendamt ist zur vorläufigen Inobhutnahme von ausländischen Kindern, die unbegleitet nach Deutschland einreisen, verpflichtet. Begleitete und unbegleitete Kinder und Jugendliche aus der Ukraine haben Anspruch auf Leistungen und Hilfen aus der öffentlichen Jugendhilfe. Das gilt auch für Verwandte, die sie aufnehmen.

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PFAD kritisiert: Vier Euro Rente sind nicht „angemessen“!

Pflegefamilien sind eine wichtige Ressource der Kinder- und Jugendhilfe. Ihr Einsatz für belastete und vorgeschädigte Kinder und Jugendliche eröffnet diesen die Chance, in der Geborgenheit und Verlässlichkeit einer anderen Familie aufwachsen zu können. Der PFAD Bundesverband der Pflege- und Adoptivfamilien e.V. setzt sich dafür ein, dass dieser wertvolle Dienst an unserer Gesellschaft durch einen reellen Beitrag zur Rentenversicherung gesichert und gewürdigt wird. Die meisten Pflegeeltern – überwiegend Pflegemütter – unterbrechen ihre Berufstätigkeit zeitweise und nicht selten auch für lange Zeit zugunsten der Erziehung betreuungsintensiver Kinder. Deshalb ist die Bereitschaft Pflegefamilie zu werden unmittelbar mit der Altersvorsorge der Pflegeeltern verbunden.

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Bitte unterstützen Sie unser Anliegen, dass möglichst viele Kinder und Jugendliche, die zeitweise oder auf Dauer nicht bei ihren leiblichen Eltern leben können, in Pflege- oder Adoptivfamilien aufwachsen dürfen. Denn Kinder brauchen Familie!
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