Careleaver

AWAKE Fellowship-Programm für Careleaver*innen zwischen 18 und 27 Jahren startet im April

AWAKE Fellowship ist ein kostenfreies sechsmonatiges Empowermentprogramm von Brückensteine Careleaver, bei dem Careleaver*innen viele neue Skills erlernen und zeitgleich eigene Projektidee gemeinsam mit anderen auf den Weg bringen können. Der 3. AWAKE Jahrgang startet im April. Die Teilnehmenden erwarten 3 Wochenendseminare (Retreats) sowie off- & online Workshops mit inspirierenden Coaches, die beispielsweise zeigen, wie man mit Social Media durchstartet, Projekte von der Idee bis zur Umsetzung rockt, im Team Großes erreicht und mit Aktionen politisch etwas bewegt. Bewerben können sich Careleaver*innen zwischen 18 und 27 Jahren noch bis zum 31.03.2024. AWAKE - Das Brückensteine Fellowship Bewerbungsformular  

Von |2024-02-28T18:00:20+01:0024. Februar 2024|Careleaver, Fortbildung, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke|

IGfH-Fachtagung 2024: Erziehungshilfen als gute Orte

Das Programm der IGfH-Fachtagung "Erziehungshilfen als gute Orte" vom 18.-20. September 2024 in Potsdam steht fest. Man kann sich bereits anmelden unter https://igfh.de/jahrestagung-2024. Der Begriff des Ortes verweist auf die realen und konkreten Lebensbedingungen, in denen (junge) Menschen zu Hause sind. Gleichzeitig sind Orte auch immer Beziehungsräume. Ambulante und stationäre Erziehungshilfen sowie die Pflegekinderhilfe als Teil der Infrastrukturen in Kindheit und Jugend sollen neue Entwicklungsprozesse anregen, Rechte von jungen Menschen einlösen und Schutz bieten. Es geht um Orte, an und in denen junge Menschen Ressourcen zur Bewältigung ihrer Entwicklungsaufgaben vorfinden. Ziel ist es, Bedingungen zu schaffen, in denen junge Menschen Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und soziale Vielfalt erfahren, Rechte einfordern [...]

“Von ihren Eltern unabhängig!“ – Vorschlag zur Einführung eines Rechtsstatus für Careleaver

Im September 2022 und im November 2023 wurden auf Initiative von Ulrike Bahr (Vorsitzende des Ausschusses für FSFJ) zusammen mit der Parlamentarischen Staatssekretärin Ekin Deligöz zwei Hearings mit Adressat*innen der Erziehungshilfen im Deutschen Bundestag ausgerichtet. In diesen Gesprächen – aber auch in diversen Stellungnahmen und anderen Formaten – wurde die Forderung nach einem eigenen Rechtsstatus „Care Leaver*in“ erläutert und diskutiert. Es wurde deutlich, dass die aktuelle sozialrechtliche Situation dazu beiträgt, dass jungen Menschen aus Wohngruppen oder Pflegefamilien im Übergang ins Erwachsenenleben der Zugang zu Sozialleistungen erschwert bis verunmöglicht wird. Dies liegt unter anderem darin begründet, dass sozialstaatliche Leistungen nur elternabhängig geleistet werden. Was bedeutet, dass Careleaver gezwungen sind, Kontakt zu [...]

Careleaver-Programm 2024

Der Careleaver e.V. kann in diesem Jahr bereits sein 10-jähriges Jubiläum feiern! Der Verein von Careleavern für Careleaver bietet ein umfangreiches Jahresprogramm für junge Menschen aus der Jugendhilfe an. Das Jahresprogramm gibt es als Download oder Sie können gedruckte Exemplare  über info@careleaver.de kostenlos bestellen.  

PFAD Fachzeitschrift 1/2024: „Von Teilnahme zu Beteiligung“

Die Februar-Ausgabe der PFAD Fachzeitschrift befasst sich mit einem breiten Spektrum an Möglichkeiten zur Beteiligung: einem Projekt für in der Jugendhilfe aufgewachsene junge Menschen, der Stärkung von Selbstvertretungen, der Förderung der Zusammenarbeit in der Pflegekinderhilfe, einer Teilhabe ermöglichenden Technologie, Erleichterungen durch das Onlinezugangsgesetz und damit, warum der Jugendhilfeausschuss ein wichtiges Gremium für Pflegeeltern sein kann. Unsere Vorsitzende Ulrike Schulz schreibt in ihrem Editorial: “Beteiligung ist eine sensible Sache. Sie soll Machtverhältnisse ausgleichen und helfen, Kompromisse zwischen verschiedenen Interessengruppen zu finden. In der sozialen Arbeit wie auch der Politik ist sie maßgeblich dafür, dass die Interessen von Klient*innen bzw. Bürger*innen in Entscheidungen einbezogen werden, Verbesserungen angegangen und dann auch mitgetragen werden. [...]

Aktualisierte PFAD Broschüre “Hilfeplangespräch für Pflegekinder”

Wir haben für Sie unsere Broschüre Hilfeplangespräche für Pflegekinder aktualisiert und an die aktuelle Gesetzeslage angepasst. Aus dem Vorwort von Dr. Hermann Scheuerer-Englisch: „…Das in der Broschüre beschriebene Hilfeplanverfahren ist der Rahmen, in dem von und mit allen Beteiligten eine Entwicklungsperspektive und ein Sicherheitsnetz für das Kind geschaffen werden sollen. Pflegeeltern sind die Personen, die neben den leiblichen Eltern am nächsten am Kind sind. Sie sind Entwicklungsagenten und „Experten“ für das Kind und sie können seine Entwicklung aus der täglichen Beobachtung heraus beschreiben. Geschützt durch Rechtsansprüche fordern sie in völlig angemessener Weise eine Einbeziehung in die Hilfeplanung auf Augenhöhe mit den Fachleuten der Jugendhilfe, eine gute Unterstützung durch eine geschützte [...]

Nach der Jugendhilfe auf eigenen Beinen stehen! Tipps und Tricks für einen Start ins selbstständige Leben

Junge Menschen, die in einer Pflegefamilie, einer Erziehungsfamilie, einer betreuten Wohngruppe oder einem betreuten Einzelwohnen aufwachsen, sind zum Ende der Jugendhilfe mit besonderen gesetzlichen, institutionellen, organisatorischen und zwischenmenschlichen Herausforderungen konfrontiert und benötigen eine entsprechende Unterstützung. Die Broschüre „Nach der Jugendhilfe auf eigenen Beinen stehen!“ bietet Careleaver*innen Tipps und Tricks für den Start ins selbstständige Leben. In der Broschüre finden die Jugendlichen neben den Texten und Bildern von Careleavern und Careleaverinnen auch Texte von erfahrenen pädagogischen Fachkräften, die hilfreich sein könnten. Außerdem finden sie: Webadressen, Rezepte, Interviews und vieles mehr. Die Themen, die hier vorkommen, haben Careleaver*innen ausgewählt, die dabei an ihre Jugendhilfeerfahrungen gedacht haben. Die Autoren und Autorinnen hoffen, dass [...]

BEPAK-Studie erforscht Bindung und Elternschaft bei erwachsenen Pflege- und Adoptivkindern

Für eine Masterarbeit zum Thema “Bindung und Elternschaft bei erwachsenen Pflege- und Adoptivkindern” werden Erwachsene gesucht, die in einer Pflege- oder Adoptivfamilie aufgewachsen sind und bereit sind Fragebögen auszufüllen und ein Gespräch mit Studierenden über ihr Erleben zu führen. Sie müssen selbst noch keine eigenen Kinder haben. Ziel der Studie ist es, neue Erkenntnisse über den Einfluss zu gewinnen, den die kindliche Inobhutnahme auf den späteren Lebensweg hat, insbesondere in Bezug zur eigenen Elternschaft. Durch eine intensive Auseinandersetzung mit dem Thema soll nicht nur mehr Verständnis, sondern auch eine bessere Versorgung im Inobhutnahmesystem ermöglicht werden. zum Informationsflyer für Studienteilnehmende zur Studienwebsite

Umfrage zur Situation junger Menschen mit Fluchterfahrung in Deutschland

Eine Umfrage des Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge zur Situation junger Menschen mit Fluchterfahrung in Deutschland ist heute gestartet. Sie wendet sich auch an Gast-/Pflegefamilien und alle Fachkräfte, die mit diesen jungen Menschen zu tun haben. Bitte bringen Sie Ihre Erfahrungen ein, vielen Dank! zur Umfrage

Von |2023-11-09T14:06:51+01:009. November 2023|Careleaver, Fachkräfte, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Politik|

Broschüre “Das Asylverfahren. Deine Rechte, deine Perspektiven – erklärt für unbegleitete Minderjährige”

Die Broschüre "Das Asylverfahren. Deine Rechte, deine Perspektiven – erklärt für unbegleitete Minderjährige" wurde in zweiter, überarbeiteter Auflage vom Flüchtlingsrat Niedersachsen herausgegeben. Es richtet sich an unbegleitete geflüchtete Kinder und Jugendliche und gibt einen Einblick über das Asylverfahren in Deutschland. Es werden Behörden, Einrichtungen und Menschen vorgestellt, denen die Jugendlichen auf ihrem Weg begegnen. Im Heft werden Fragen beantwortet wie zum Beispiel: Wie kann ich einen Asylantrag stellen? Welche Rechte habe ich im Asylverfahren? Wie kann ich mich auf die Anhörung vorbereiten? Was kann ich machen, wenn mein Asylantrag abgelehnt wurde? Welche Wege und Möglichkeiten gibt es neben dem Asylverfahren, um in Deutschland zu bleiben? Wen kann ich fragen, wenn [...]

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