Netzwerke

Stiftung zum Wohl des Pflegekindes: 27. Tag des Kindeswohls am 11.05.2026 in Erfurt

Am 11.05.2026 lädt die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes zum 27. Tag des Kindeswohls nach Erfurt ein. In diesem Jahr drehen sich die Fachvorträge renommierter Referent*innen um das Thema "Beteiligung zum Wohl des Kindes - was Pflegekinder brauchen und was Pflegeeltern und Fachkräfte tun können". Es erwarten Sie praxisnahe Impulse für die tägliche Arbeit, gemeinsame Reflexion über eine Beteiligung zum Wohl des Kindes, ein Austausch mit Kolleg*innen aus Pflegekinderhilfe, Jugendhilfe und angrenzenden Arbeitsfeldern. Einen besonderen Programmpunkt bilden die Verleihung des Förderpreises der Stiftung und des Dr. Arnim Westermann Preises. Weitere Informationen zum Programm sowie zur Anmeldung unter https://stiftung-pflegekind.de/events/27-tag-des-kindeswohls-11-05-2026/

Von |2026-04-07T20:55:52+02:007. April 2026|Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke|

PFAD Inhouse-Seminar in Sachsen

Am 18. März 2026 referierten Wolfgang Pladt und Ulrike Schulz vom PFAD Bundesverband auf Einladung des Lebenshaus e.V. im Landratsamt von Werdau bei Zwickau. Wolfgang Pladt beleuchtete das Thema "Pflegeeltern - Herkunftseltern - Jugendamt" und beschrieb damit das "Spannungsfeld zwischen Verantwortung, Herausforderung und Zumutung" auf Grundlage aktueller Pflegekinderforschung und einer eigenen Befragung der deutschen Jugendämter. Schwerpunkte waren die kooperative Gestaltung von Umgangskontakten und Hilfeplanung zum Wohl des Kindes. Ulrike Schulz stellte mögliche zusätzliche Hilfen für Pflegefamilien durch freie Träger am Beispiel des PFAD Bundesverbandes vor. von links: Ulrike Schulz, Wolfgang Pladt, Silvia Groß und Karin Demmler Mit über 80 Teilnehmenden aus ganz Sachsen - je zur Hälfte Pflegeeltern [...]

BbP-Umfrage zu „Selbsthilfe als Ressource im inklusiven Kinderschutz“

Der Bundesverband behinderter Pflegekinder e.V. macht noch bis zum 31. März 2026 eine kurze Umfrage unter Pflegeeltern und Eltern von Kindern mit Behinderung zum Thema „Selbsthilfe als Ressource im inklusiven Kinderschutz“. Es werden Fragen gestellt nach 🔹 der Bedeutung von Selbsthilfe für Eltern und Kind, 🔹 ob und wie Selbsthilfe zum Schutz und Wohl des Kindes beiträgt, 🔹 welche Erfahrungen man gemacht hat – sowohl positive als auch schwierige. Die Teilnahme hilft, die Perspektive von Familien mit behinderten (Pflege-)Kindern sichtbarer zu machen und wichtige Impulse für Fachpraxis und Politik zu geben. zur Umfrage: https://forms.office.com/e/XVW2JeDcSX Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Von |2026-03-07T15:17:24+01:007. März 2026|Forschung, Gesundheit, Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie|

PFAD Neujahrsempfang 2026

Am 27.01.2026 starteten wir ins Jubiläumsjahr mit unserem bereits zur schönen Tradition gewordenen Neujahrsempfang in Berlin. Wir boten Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Partnerverbänden, Justiz und besonders engagierten Personen wieder Austausch und Vernetzung zu aktuellen Herausforderungen und wichtigen fachpolitischen Entwicklungen. Nach Vorstellung unserer aktuellen Positionen, kamen wir gemeinsam mit unseren Gästen darüber ins Gespräch, welche politischen Schritte notwendig sind, um Pflege- und Adoptivkinder und ihre Familien nachhaltig zu stärken. In diesem Jahr diskutierten wir insbesondere folgende vier Themen: Susanne Panter und Melanie Kleintz Petition: Ein starkes Recht auf Abstammungsklärung Wie können wir Adoptierten, anonym Geborenen und Abgegebenen sowie Spenderkindern den Zugang zu ihrer Herkunft verlässlich sichern? Melanie Kleintz [...]

Nächstes Treffen der Gruppe ehemaliger Pflegekinder „Wir für uns“ am 28.03.2026

Die Gruppe "Wir für Uns" ist eine Initiative ehemaliger Pflege"kinder" in Leipzig. Die Selbsthilfegruppe lädt am Samstag, den 28. März 2026 zwischen 14 - 17 Uhr zu ihrem ersten Treffen in diesem Jahr ein. Das Format wird wieder Hybrid sein - das heißt: neben Teilnehmer*innen aus Leipzig haben auch ehemalige Pflegekinder (auch mit FASD!) aus allen anderen Regionen die Möglichkeit dabei zu sein. Kontakt und Anmeldung: pflegekinder@heizhaus-leipzig.de Nähere Informationen: www.careleaverkollektiv-leipzig.de

Von |2026-03-03T16:27:45+01:003. März 2026|Careleaver, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie|

Bundesfachverbände für Erziehungshilfen: Recht auf individuelle Aufarbeitung verlässlich umsetzen

Die Bundesfachverbände für Erziehungshilfen AFET , BVkE , EREV und IGfH haben am 12. Februar 2026 ein Positionspapier zur Weiterentwicklung der bundesrechtlichen Rahmenbedingungen der Aufarbeitung in der Kinder- und Jugendhilfe veröffentlicht: Mit § 9b SGB VIII hat der Bundesgesetzgeber erstmals einen eigenständigen Rechtsrahmen für individuelle Aufarbeitungsprozesse geschaffen. Die Norm setzt wichtige Impulse, bleibt jedoch in ihrer Ausgestaltung unbestimmt und wirft Fragen auf. Es bedarf einer Präzisierung der bundesrechtlichen Rahmenbedingungen und finanziellen Absicherung, um das Recht auf Aufarbeitung nicht nur normativ zu verankern, sondern auch praktisch wirksam werden zu lassen. Folgende Eckpunkte werden in der Positionierung diskutiert: Recht auf (Biografie-)Aufarbeitung Bundesweite Leitlinien unter Beteiligung Betroffener Anspruch auf Begleitung bei der Einsichtnahme [...]

Hessen unterstützt Fort- und Weiterbildung von Pflegeeltern

Staatssekretärin Strube übergibt Bescheid für Weiterentwicklung des E-Learning-Programms an Marburger St. Elisabeth-Verein Die Landesregierung weitet die Unterstützung von Pflegefamilien in Hessen aus und fördert die Entwicklung neuer Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Dafür hat Sozialstaatssekretärin Manuela Strube am Dienstag in Marburg einen Bescheid in Höhe von 110.000 Euro an den St. Elisabeth-Verein übergeben, der als Träger ein E-Learning-Programm für Pflegefamilien bereitstellt. Dieses Tool wurde unter wissenschaftlicher Begleitung der Philipps-Universität Marburg von 2021 bis 2025 im Rahmen einer Vollförderung durch das Hessische Sozialministerium (HMSI) entwickelt, erprobt und implementiert. Mit den nun überreichten Fördermitteln sollen zwei anknüpfende Module entwickelt und hessischen Pflegefamilien und Jugendämtern kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Familien, die nicht in Hessen [...]

Von |2026-02-26T19:08:02+01:0026. Februar 2026|Fortbildung, Hessen, Netzwerke, Pflegefamilie|

Forschungsvorhaben iWS-Pflegeelternmonitor®

Der iWS-Pflegeelternmonitor® ist ein vom Institut für wirkungsvolle Sozialarbeit verantwortetes Forschungsvorhaben, welches in Kooperation mit dem Bundesverband für Pflege- und Adoptiveltern e.V. umgesetzt wird. Ausgangslage: Ohne Pflegeeltern gibt es keine Pflegekinder. Gerade in aktuellen Zeiten jährlich steigender Kindeswohlgefährdungen braucht es starke Pflegeeltern, um den Kindern gute Entwicklungschancen in einer Familie zu ermöglichen. Inwieweit Pflegeeltern dazu in der Lage sind, hängt auch von der Zusammenarbeit mit und der Unterstützung durch das Jugendamt, freie Träger und Vormund ab. Zielstellung: Der iWS-Pflegeelternmonitor® soll Aufschluss darüber geben, wie und wodurch Pflegeeltern in der Wahrnehmung ihrer Verantwortung für das Wohlergehen und die Entwicklung des Pflegekindes gestärkt oder geschwächt werden. Der Fokus liegt auf Schnittstellen in [...]

Aktion Mensch-Studie zu Mobbingerfahrungen junger Menschen

Bonn (19. Februar 2026) Anlässlich des „Behaupte‑Dich‑Gegen‑Mobbing‑Tages“ am 22. Februar veröffentlicht die Aktion Mensch ihre Studie zu Mobbingerfahrungen junger Menschen*. Neben der Opferperspektive rückt die Studie auch die konkreten Erfahrungen von Zeug*innen in den Fokus. Gerade sie können als Außenstehende maßgeblich dazu beitragen, Mobbing zu beenden, indem sie das Gesehene ansprechen und nicht schweigen. Die Ergebnisse der Studie verdeutlichen die Relevanz dieser Perspektive: 61 Prozent der Jugendlichen in Deutschland haben bereits Mobbingsituationen beobachtet. Der mit 88 Prozent am häufigsten genannte Ort, an dem Jugendliche Mobbing miterleben, ist die Schule. Schule als zentraler Schauplatz Somit wird ausgerechnet der Lebensraum, in dem Kinder und Jugendliche Sicherheit, Gemeinschaft und persönliche Entwicklung erfahren sollen, [...]

FH Dortmund stärkt Eltern im Erziehungshilfesystem

Die Fachhochschule Dortmund startet gemeinsam mit der Internationalen Gesellschaft für erzieherische Hilfen (IGfH) das Praxisforschungsprojekt „ElSe“ (Eltern-Selbstorganisation). Ziel ist es, Eltern von Kindern in Erziehungshilfen systematisch zu vernetzen und zu stärken. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert und läuft bis Dezember 2026. Prof. Dr. Nicole Knuth - Copyright: Fachhochschule Dortmund | Matthias Kleinen Mit dem Kinder- und Jugendstärkungsgesetz aus dem Jahr 2021 wurde die Förderung von Selbstvertretungsstrukturen für junge Menschen und Eltern als zentraler Bestandteil einer partizipativen Kinder- und Jugendhilfe verankert. „Doch obwohl ein rechtlicher Auftrag besteht, fehlen strukturelle Unterstützungsangebote zum Aufbau von Selbstorganisationen für Eltern in den Erziehungshilfen – bis [...]

Von |2026-02-20T11:17:31+01:0020. Februar 2026|Fachkräfte, Forschung, Netzwerke|
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