Fachkräfte

Neue Kampagne „Zeit, die prägt“ rückt Pflegeelternschaft in den Mittelpunkt

Kindern ein Zuhause geben, in dem sie Zuwendung, Stabilität und Zeit, die prägt erfahren können – das ist das Ziel der neuen bundesweiten Kampagne des Bundesfamilienministeriums. Sie stellt die Bedeutung von Pflegefamilien in den Mittelpunkt und möchte mehr Menschen ermutigen, selbst ein Pflegekind aufzunehmen. Zum Auftakt der Kampagne besuchte Bundesfamilienministerin Karin Prien das Jugendamt Pankow in Berlin und tauschte sich dort mit Pflegeeltern sowie Mitarbeitenden des Pflegekinderdienstes über deren Alltag, Erfahrungen und Herausforderungen aus. Im Gespräch schilderten zwei Pflegefamilien eindrucksvoll, was es bedeutet, Kinder mit schwierigen Lebenswegen liebevoll zu begleiten. Ebenso stand die enge Zusammenarbeit zwischen Jugendämtern und Pflegefamilien im Fokus – eine Arbeit, die entscheidend dafür ist, dass Kinder [...]

Von |2025-12-09T13:58:16+01:009. Dezember 2025|Bewerber, Fachkräfte, Online, Pflegefamilie|

PFAD unterstützt Forderung „Gewaltschutz vor Sorge- und Umgangsrecht“

Der Kinderschutzbund und die Frauenhauskoordinierung e.V. forderten am 20.11.2025 die gesetzliche Verankerung des Grundsatzes „Gewaltschutz vor Sorge- und Umgangsrecht“. Sie wollen, dass die Kinderrechte auf Schutz vor Gewalt und gewaltfreie Erziehung endlich gegenüber den Elternrechten priorisiert werden.  (siehe Pressemeldung vom 20.11.2025) PFAD unterstützt dieses Anliegen. Speziell für Kinder, die Erfahrungen mit Gewalt gemacht haben – auch Gewalt der Eltern untereinander – und in Pflegefamilien leben, muss bei der Frage nach Umgangskontakten stets das Wohl des Kindes im Mittelpunkt stehen. Es darf kein Umgang gegen den Willen eines Kindes angeordnet werden!

PFAD beim Bundesforum Vormundschaft und Pflegschaft

Am 25./26.11.2025 veranstaltete das Bundesforum Vormundschaft und Pflegschaft seine Klausurtagung in Fulda. Der PFAD Bundesverband ist Mitglied im Bundesnetzwerk und wurde durch unsere beiden Fachreferent:innen Dr. Carmen Thiele und Simon Hilmes auch bei der Mitgliederversammlung vertreten. PFAD bringt in diesem interdisziplinären Gremium die Perspektive der Pflegekinderhilfe ein und nutzt die Möglichkeiten, Anliegen von Pflegekindern und Pflegeeltern insbesondere im Kontext ehrenamtlicher Vormundschaften durch Pflegeeltern im Bundesnetzwerk anzusprechen. Thematisch ging es an diesen beiden Tagen u.a. um das Thema Kinderschutz im Vormundschaftsbereich sowie um "komplexe Fragestellungen für Vormünder:innen", wie z.B. Passangelegenheiten. Hier konnten wir uns dafür stark machen, die für uns aktuell wichtige Problematik von "Pflegekindern ohne Papiere" auf die Agenda 2026 [...]

Erinnerungsbuch für Pflegekinder

Die meistgefragte Publikation des Kompetenzzentrum Pflegekinder, das “Erinnerungsbuch für Pflegekinder” wurde 2023 vollständig überarbeitet. Das Buch, das viele Pflegekinderdienste allen Pflegekindern zur Begrüßung schenken, steht in einem neuen Gewand ab sofort wieder zur Verfügung. Es kann hier zum Preis von 25.50 € bestellt werden: https://kompetenzzentrum-pflegekinder.de/produkt/erinnerungsbuch-fuer-pflegekinder-2/

Von |2025-11-18T12:07:24+01:0018. November 2025|Fachkräfte, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen|

Im Fokus: Ortsgruppen – Teil 7: Unterstützungsangebote für Ortsgruppen und -vereine von PFAD

Unterstützungsangebote für Ortsgruppen und -vereine von PFAD Ein starkes Netzwerk lebt von engagierten Menschen vor Ort. Der PFAD Bundesverband stärkt daher lokale Selbsthilfegruppen mit Beratung, Information, Qualifizierung, Austauschmöglichkeiten und Materialien, um ihre Arbeit wirkungsvoll zu fördern. Der Anschluss an den etablierten PFAD Verband stärkt die kommunalen Selbstvertretungen. PFAD bietet fachliche und organisatorische Beratung zu vielfältigen Themen, u.a.: Gründung einer Ortsgruppe Mitgliedergewinnung und -bindung Gestaltung von Gruppentreffen, Aktionen und Veranstaltungen Fördermöglichkeiten und Finanzierung Öffentlichkeitsarbeit und Medienkontakte Zusammenarbeit mit Jugendämtern und anderen Institutionen Gründung eines rechtsfähigen Vereins und rechtliche Absicherung Ziel der Beratung ist die Stärkung und Professionalisierung der lokalen Selbsthilfe- und Unterstützungsstrukturen. Dabei erhalten die Ortsgruppen individuelle Unterstützung durch erfahrene [...]

PFAD Fachzeitschrift 4/2025: “Umgänge – Sicherheit für das Kind”

Unser November-Heft beleuchtet die vielen Facetten des Themas Umgänge: von rechtlichen Rahmenbedingungen über fachliche Anforderungen an gute Umgangskonzepte bis hin zu den Erfahrungen der Pflegeeltern und auch Adoptiveltern mit Besuchskontakten. Ulrike Schulz schreibt in ihrem Editorial: „Umgänge?! Kaum ein Thema bewegt Fachkräfte, Pflege- und Herkunftseltern mehr als dieses. Wie oft, in welchem Umfeld und mit welcher Zielstellung soll ein Kind persönlichen Kontakt zu seiner Herkunftsfamilie pflegen? Und was bedeuten diese Begegnungen für seine Entwicklung, sein Sicherheitsgefühl und seine Bindungen? Umgangskontakte sind mehr als organisatorische Termine. Sie sind emotionale Knotenpunkte im Lebenslauf eines Kindes. Umgänge können Brücken sein, die Herkunft und Gegenwart verbinden. Sie können aber auch Risse vertiefen, wenn sie [...]

Queerer Erst-Beratungs-Koffer informiert Fachkräfte der Hilfen zur Erziehung

Das Sozialpädagogische Fortbildungsinstitut Berlin-Brandenburg (SFBB) initiierte in Kooperation mit anderen Trägern, Jugendämtern und Vereinen ein digitales Arbeitstool, das Fachkräften der Hilfen zur Erziehung Informationen zum Thema sexuelle und geschlechtliche Vielfalt bietet. Der Queere Erst-Beratungs-Koffer möchte ihnen dabei helfen, Kinder und Jugendliche im LSBT*IQ-Spektrum und ihre Angehörigen bestmöglich zu unterstützen. Dieser Videoclip zum Beipiel bietet Grundlagen und erste Ideen für die Arbeit mit queeren Kindern und Jugendlichen: https://www.youtube.com/watch?v=W0MEeTsyxIQ Weitere Rubriken liefern fachliches Wissen, queersensible Angebote der Hilfen zur Erziehung, sowie weitere Unterstützungsangebote für LSBT*IQ- Kinder und Jugendliche: Handlungsempfehlung für eine queer-inklusive Praxis in der Hilfeplanung Handlungsempfehlung für eine queer-inklusive Praxis im (präventiven) Kinderschutz Queersensible Träger und Angebote der HzE Beratende (Weiter)Hilfe [...]

Von |2025-10-10T19:47:20+02:0012. Oktober 2025|Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Online, Schule|

Angebote für Careleaver*innen

Der Careleaver e.V. hat auf seiner Website eine Projekte-Karte mit Careleaver-Angeboten in ganz Deutschland eingestellt. Sie bietet einen schnellen Überblick über regionale und überregionale Angebote – darunter Careleaver-Zentren, Anlauf- und Beratungsstellen, Regionalgruppen des Careleaver e.V. sowie Ombudsstellen. Der Verein sammelt dort alle bekannten Careleaver-Projekte. Neue oder fehlende Projekte kann man einfach per E-Mail an info@careleaver.de melden. zur Übersichtskarte

Von |2025-10-10T16:41:08+02:0011. Oktober 2025|Careleaver, Fachkräfte, Netzwerke, Pflegefamilie|

Im Fokus: Ortsgruppen – Teil 6: Nützliche Links für Ortsgruppen

Nützliche Links für Ortsgruppen – Allgemein   1. Ortsgruppen von PFAD www.pfad-bv.de Der PFAD Bundesverband ist der Zusammenschluss der PFAD Landesverbände und Landesgruppen (Ortsvereine in Bundesländern ohne PFAD Landesverband). Darüber hinaus gibt es in zahlreichen Städten und Landkreisen Ortsgruppen und Ortsvereine, die sich PFAD Landesverbänden angeschlossen haben. Mitgliedsorganisationen - pfad-bv.de Blog-Reihe „Im Fokus: Ortsgruppen“   2. NAKOS - Nationale Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe www.nakos.de Die NAKOS ist die bundesweite Informations- und Vermittlungsstelle für Selbsthilfe und befasst sich mit Grundsatzfragen der Selbsthilfearbeit, -unterstützung und -förderung. NAKOS - Leitfaden: Starthilfe zum Aufbau von Selbsthilfegruppen NAKOS – Leitfaden: Gemeinsam aktiv (Arbeitshilfe für Selbsthilfegruppen) NAKOS - Leitfaden: Gruppen im Gespräch - Gespräche in [...]

Neue Empfehlungen zu Taschengeld und Budgetgeld

Es gibt viele offene und strittige Fragen, wenn es um das Thema Taschengeld geht: Ab wann? Wie viel und wofür? Dabei spielt die Höhe des Taschengelds nicht die entscheidende Rolle. Viel wichtiger ist, dass Kinder in regelmäßigen Abständen eine kleine Summe unaufgefordert und unabhängig von ihrem Verhalten bekommen, über die sie frei verfügen können. So lernen sie schon in jungen Jahren mit Geld umzugehen. Wichtig ist auch, dass Eltern offen mit ihren Kindern über die finanzielle Situation der Familie und die Höhe des Taschengeldes sprechen und nicht bewerten, wofür die Kinder das Geld verwenden. Das Deutsche Jugendinstitut (DJI) setzt sich bereits seit vielen Jahren mit diesem Thema auseinander. Im September [...]

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