Bayern

Selbsthilfegruppe „HERZVERWANDT“ für Pflege- & Adoptiveltern gegründet

Am Samstag, den 31.01.2026, fand im Bildungsbüro der Stadt Aschaffenburg das Gründungstreffen der Selbsthilfegruppe HERZVERWANDT statt. Zehn Pflege- und Adoptiveltern – neun Frauen und ein Mann – kamen zusammen, um die Gruppe offiziell zu gründen und ein neues Angebot für Familien aus der Region Aschaffenburg und Miltenberg auf den Weg zu bringen. HERZVERWANDT richtet sich an Pflege- und Adoptiveltern sowie an Interessierte. Ziele der Gruppe sind einen Raum für Austausch, Gemeinschaft und gegenseitige Unterstützung zu schaffen, Pflege- und Adoptivkindern eine Stimme zu geben und die Öffentlichkeit für die Themen und Erfahrungen von Pflege- und Adoptivfamilien zu sensibilisieren. Darüber hinaus stehen Vernetzung, gemeinsame Aktivitäten für und mit Kindern sowie eine wertschätzende Zusammenarbeit [...]

Von |2026-03-04T15:16:28+01:004. März 2026|Adoptivfamilie, Bayern, Bewerber, PFAD Verband, Pflegefamilie|

Bayern: Neue Landesombudsstelle nimmt Arbeit auf

Die neue Landesombudsstelle Bayern beim Zentrum Bayern Familie und Soziales (ZBFS) unterstützt junge Menschen und Familien bei Konflikten mit Jugendämtern und Trägern der Kinder- und Jugendhilfe. Sie bietet unabhängige, weisungsungebundene Beratung, informiert über Rechtsansprüche sowie Handlungs- und Beteiligungsmöglichkeiten und hilft, Konflikte niedrigschwellig zu klären. Ziel ist es, Betroffene zu stärken und Lösungswege aufzuzeigen. Die Landesombudsstelle nahm am 2. Januar 2026 ihre Arbeit auf. Die Beratung ist kostenfrei, vertraulich und auf Wunsch anonym. Weitere Informationen unter www.landesombudsstelle.bayern.de.

Neue FASD-Sprechstunde für Erwachsene am Klinikum Nürnberg

Die Psychiatrische Institutsambulanz des Klinikum Nürnberg bietet nun eine FASD-Sprechstunde (Fetale Alkohol-Spektrum-Störung) für Erwachsene an. Mit einer Überweisung von einem Fach- oder Hausarzt ist eine Diagnostik und Behandlung ab 18 Jahren möglich. Angeboten werden: FASD-Diagnostik im Erwachsenenalter drei Termine à 90 Minuten Befundbesprechung Befundbericht Behandlung von Erwachsenen mit gesicherter FASD Auf- und Ausbau eines Unterstützungsnetzwerkes medikamentöse Einstellung psychotherapeutische Interventionen Beratung und Unterstützung bei sozialpsychiatrischen Anliegen Kontakt: Tel.: 0911 398 7430 E-Mail: fasd-anmeldung@klinikum-nuernberg.de Prof.-Ernst-Nathan-Str. 1, 90419 Nürnberg KNN | Haus 19 | Eingang 5 | Etage 1 | Raum 39 Klinikum Nürnberg | Campus Nord Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie

Von |2025-12-18T21:32:43+01:0020. Dezember 2025|Adoptivfamilie, Bayern, Careleaver, Fachkräfte, Gesundheit, Pflegefamilie|

Dreiteilige Seminarreihe „FASD“ in Augsburg

Die Pflegeelternschule des PFAD FÜR KINDER LV Bayern e.V. bietet ab Januar eine dreiteilige Seminarreihe mit Dr. Gisela Bolbecher zum Thema "FASD" an. In drei Seminaren lernen die Teilnehmer*innen intensiv über das Fetale Alkoholsyndrom (FASD). Das Verständnis von FASD ist entscheidend für das Zusammenleben mit FASD-Kindern. Neben theoretischen Grundlagen geht es um Konzepte zur Gestaltung des Familienalltags. Anhand von Fallbeispielen aus dem Teilnehmerkreis entwickeln sie gemeinsam kreative Lösungen. Die Termine finden jeweils von 10 - 15 Uhr in Augsburg statt. 31.01.2026 FASD I FASD – Ursache, Diagnose und Erscheinungsbilder FASD und Gesundheit – Komorbiditäten und Folgeerkrankungen FASD und Lernen FASD im Alltag Sozialrechtliche Fragestellungen 28.02.2026 FASD II Kleinkinder mit FASD [...]

Jugendamt Ansbach führt „Eingewöhnungsbonus“ für Vollzeitpflegefamilien ein

Kommunen, die sehr gute Erfahrungen damit machen, elterngeldanaloge Leistungen im Rahmen der Annexleistungen nach § 39 SGB VIII zu zahlen, findet zunehmend Nachahmer. "Um weiterhin Vollzeitpflegepersonen zu gewinnen und die auch von der Politik erkannte Gesetzeslücke bis zu einer bundeseinheitlichen Regelung zu schließen", hat jetzt auch das Jugendamt der Stadt Ansbach in Bayern ein eigenes Modell entwickelt, das ab 01.01.2026 gelten wird. Ausgehend von einer Eingewöhnungszeit von durchschnittlich drei Monaten erhält eine Pflegeperson, die ihre Erwerbstätigkeit für die Aufnahme eines Pflegekindes im Rahmen der Vollzeitpflege (§ 33 SGB VIII) nachweislich unterbricht, einen sogenannten „Eingewöhnungsbonus“ für die Dauer von 3 Monaten. Pflegepersonen, die keiner Erwerbstätigkeit nachgehen und in Fällen, in denen [...]

Von |2025-11-05T13:21:50+01:005. November 2025|Bayern, Finanzielles, Jugendhilfe, Politik|

Bayern: Über 92 000 junge Menschen waren Ende 2024 auf Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe angewiesen

Im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe sind im Jahr 2024 erneut eine Vielzahl von Hilfen nach dem Sozialgesetzbuch – Achtes Buch (SGB VIII) als Hilfe zur Erziehung, Eingliederungshilfe für seelisch behinderte junge Menschen und als Hilfen für junge Volljährige gewährt worden. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik mitteilt, sind Erziehungsberatungen nach § 28 SGB VIII auch 2024 die häufigste Hilfeart. Über alle Hilfearten hinweg sind mehr Jungen bzw. junge Männer auf Hilfen und Beratungen angewiesen (57,4 Prozent) als Mädchen bzw. junge Frauen. Schweinfurt. Für 85 072 junge Menschen wurden im Jahr 2024 Hilfen nach dem SGB VIII begonnen, für 77 290 Personen wurden Hilfen beendet. Für 92 490 junge Menschen [...]

Von |2025-10-10T13:39:48+02:0010. Oktober 2025|Bayern, Jugendhilfe, Statistik|

Empfehlungen des Deutschen Vereins zur Fortschreibung der Pauschalbeträge in der Vollzeitpflege für 2026

Die Pauschalbeträge für Pflegeeltern steigen entsprechend der jährlich vom Deutschen Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. veröffentlichten Empfehlungen. Für das Jahr 2026 empfiehlt der Deutsche Verein eine Anhebung des Pauschalbetrags für die Pflege und Erziehung auf 439,– € (+ 9 €). Für den Sachaufwand (Unterhalt des Pflegekindes) gelten im nächsten Jahr diese monatlichen Pauschalen: für ein 0-6-jähriges Pflegekind 764 € (+ 16 €) für ein 6-12-jähriges Pflegekind 923 € (+ 39 €) für ein 12-18-jähriges Pflegekind 1072 € (+ 22 €) Darüber hinaus ist zu beachten, dass Ausgaben, die rechtlich nicht als regelmäßig wiederkehrender Bedarf im Sinne des § 39 Abs. 3 SGB VIII zu werten sind, nicht vom [...]

Bayern: 21 742 Verfahren zur Einschätzung der Gefährdung des Kindeswohls im Jahr 2024

In 13 165 Fällen wird eine Kindeswohlgefährdung oder Hilfebedarf festgestellt Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik melden die Jugendämter in Bayern insgesamt 21 742 Gefährdungseinschätzungen für Kinder und Jugendliche. In 5 431 Fällen wird eine Kindeswohlgefährdung festgestellt, diese wird in 2 977 Fällen als akut und in 2 454 Fällen als latent eingestuft. Bei 7 734 Gefährdungseinschätzungen wird keine Kindeswohlgefährdung, jedoch Hilfebedarf festgestellt. In 8 577 Fällen kann weder eine Kindeswohlgefährdung noch weiterer Hilfebedarf ermittelt werden. Schweinfurt. In Bayern werden in 2024 insgesamt 21 742 Verfahren zur Einschätzung der Gefährdung des Kindeswohls durchgeführt. Die betroffenen Kinder und Jugendlichen sind häufig im Alter von 6 bis unter 10 Jahren (25,5 [...]

Von |2025-07-09T18:01:09+02:009. Juli 2025|Bayern, Jugendhilfe, Kinderschutz, Statistik|

Bayern: 3 202 gerichtliche Maßnahmen aufgrund von Kindeswohlgefährdung 2024 durch Familiengerichte eingeleitet

In 1 901 Fällen wird eine vollständige oder teilweise Entziehung der elterlichen Sorge angeordnet Nach Mitteilung des Bayerischen Landesamts für Statistik werden in 2024 insgesamt 3 202 gerichtliche Maßnahmen aufgrund einer Gefährdung des Kindeswohls durch Familiengerichte eingeleitet. Die betroffenen Kinder und Jugendlichen sind häufig 6 bis unter 14 Jahre alt und überwiegend männlich. In 1 901 Fällen erfolgt eine vollständige oder teilweise Anordnung der Vormundschaft bzw. Pflegschaft durch ein Jugendamt oder Dritte. Schweinfurt. In 2024 werden in Bayern – basierend auf 2 412 Anrufungen des Familiengerichts aufgrund von Kindeswohlgefährdung – 3 202 gerichtliche Maßnahmen1 eingeleitet. Im Vorjahr lag die Zahl der angeordneten Maßnahmen bei 3 103. Die Maßnahmen betreffen im [...]

Von |2025-07-10T13:56:21+02:003. Juli 2025|Bayern, Jugendhilfe, Kinderschutz, Statistik|

Bayern: Mehr als 81 Prozent aller Adoptionen erfolgen 2024 durch Stiefeltern

Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik finden 2024 in Bayern 523 Adoptionen statt. Im Vergleich zum Vorjahr erfolgt ein Rückgang der Adoptionen um 0,4 Prozent. Das Geschlechterverhältnis ist dabei relativ ausgewogen. Der Großteil der Kinder und Jugendlichen wird durch einen Stiefelternteil adoptiert. Mehrheitlich sind die Kinder zum Zeitpunkt der Adoption jünger als drei Jahre. Mit 92,0 Prozent verfügt eine Vielzahl der Adoptierten über die deutsche Staatsbürgerschaft. Schweinfurt. In 2024 erfolgen in Bayern insgesamt 523 Adoptionen Minderjähriger. Hierbei ist das Geschlechterverhältnis nahezu ausgeglichen. Mädchen werden mit 51,1 Prozent nur geringfügig häufiger adoptiert als Jungen. Die meisten Adoptionen erfolgen, wie bereits im Vorjahr, durch Stiefeltern. Mit 81,5 Prozent machen diese den [...]

Von |2025-06-19T13:51:05+02:0019. Juni 2025|Adoptivfamilie, Bayern, Statistik|
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