Hamburg

Hamburg: Bessere Rahmenbedingungen zeigen Wirkung!

Radio Hamburg berichtet in einem Artikel vom 15.06.2026, dass in Hamburg die Zahl der Pflegekinder steigt und ein wichtiger Grund dafür verbesserte Rahmenbedingungen für Pflegefamilien sind. Zusätzliche finanzielle Unterstützung und bessere Förderung machen es mehr Menschen möglich, Kinder aufzunehmen, insbesondere in der Bereitschaftspflege. Trotzdem bleibt der Bedarf an Pflegefamilien weiterhin hoch.

Pflegeelternrat Hamburg ist jetzt auf Instagram

Der Pflegeelternrat Hamburg hat nun eine eigene Instagram-Seite: https://www.instagram.com/pflegeelternrat.hamburg/. Hier stellt das Gremium seine Aktivitäten vor. Der Pflegeelternrat wurde 2012 als Interessenvertretung für Pflegefamilien unter dem Dach des Freunde der Kinder e.V. - des PFAD Landesverbandes für Hamburg - gegründet und erweitert damit das umfangreiche Angebot des Vereins zur Beratung und Information von Pflege- und Adoptivfamilien. Die erfahrenen Pflegeeltern des Pflegeelternrates vertreten die Interessen der Pflegefamilien in Hamburg und im Umland, die Hamburger Pflegekinder aufgenommen haben, gegenüber Politik, Fachbehörden, Allgemeinem Sozialen Dienst (ASD), Pflegekinderdienst (PKD) und Vormündern.

Empfehlungen des Deutschen Vereins zur Fortschreibung der Pauschalbeträge in der Vollzeitpflege für 2026

Die Pauschalbeträge für Pflegeeltern steigen entsprechend der jährlich vom Deutschen Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. veröffentlichten Empfehlungen. Für das Jahr 2026 empfiehlt der Deutsche Verein eine Anhebung des Pauschalbetrags für die Pflege und Erziehung auf 439,– € (+ 9 €). Für den Sachaufwand (Unterhalt des Pflegekindes) gelten im nächsten Jahr diese monatlichen Pauschalen: für ein 0-6-jähriges Pflegekind 764 € (+ 16 €) für ein 6-12-jähriges Pflegekind 923 € (+ 39 €) für ein 12-18-jähriges Pflegekind 1072 € (+ 22 €) Darüber hinaus ist zu beachten, dass Ausgaben, die rechtlich nicht als regelmäßig wiederkehrender Bedarf im Sinne des § 39 Abs. 3 SGB VIII zu werten sind, nicht vom [...]

PFAD Umfrage zur Einführung von Schutzkonzepten in der Pflegekinderhilfe

Das Kinder- und Jugendstärkungsgesetz von 2021 sah deutliche Verbesserungen bei Schutz und Beteiligung von Kindern in Pflegefamilien vor. Es führte Schutzkonzepte und Möglichkeiten der Beschwerde ein und verankerte Ombudsstellen als externe und unabhängige Anlaufstellen für Kinder, Jugendliche und ihre Eltern. Die Landesjugendämter entwickelten eigene fachliche Empfehlungen für Schutzkonzepte in der Pflegekinderhilfe, an denen sich die Jugendämter und freien Träger orientieren können. Mit diesen Weiterentwicklungen erhöhten sich die Anforderungen an die Pflegepersonen und deren Unterstützung und Begleitung durch die Pflegekinderdienste der Jugendämter und freien Träger. Denn jede Pflegefamilie und die Pflegekinder sind an der Ausgestaltung des Schutzkonzeptes zu beteiligen. Wir möchten gerne zusammentragen, was davon konkret bei den Pflegefamilien angekommen ist. [...]

Hamburg verbessert finanzielle Rahmenbedingungen für Pflegeeltern

Bundesweit geht die Zahl die Pflegefamilien zurück, der Bedarf steigt aber an. Um die Aufnahme eines Pflegekindes attraktiver zu gestalten, setzt Hamburg neben einer qualifizierten Vorbereitung und Begleitung künftig noch stärker auf finanzielle Unterstützung von Pflegeeltern. So gibt es seit dem 1. Januar 2025 eine elterngeldähnliche Sonderleistung für Pflegeeltern. Zudem wurde der Erziehungskostenanteil für Bereitschaftspflegeeltern und zeitlich befristete Vollzeitpflege noch einmal deutlich erhöht. Müssen Kinder außerhalb ihrer Ursprungsfamilie untergebracht werden, sind Pflegefamilien oftmals die beste Alternative, insbesondere für kleine Kinder. Hier finden sie ein stabiles familiäres Setting, das für ihre kindliche Entwicklung optimal ist. Die Unterbringung in Pflegefamilien kann kurzfristig erforderlich sein, bis sich die Herkunftsfamilie stabilisiert hat und das [...]

Von |2025-01-09T13:03:01+01:009. Januar 2025|Finanzielles, Hamburg, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Politik|

Bundesrat fordert Elterngeldanspruch für Pflegeeltern

Wir freuen uns sehr über diese großartige Entwicklung! Der Bundesrat stimmte heute dem Entschließungsantrag von Schleswig-Holstein - unterstützt durch die Länder Berlin, Rheinland-Pfalz und Thüringen - zu, einen Elterngeldanspruch auch für Pflegeeltern aus dem Bundeshaushalt zu schaffen. Auch wenn dieser Entschließungsantrag gegenüber der Bundesregierung nur einen auffordernden Charakter hat, gibt uns diese Entscheidung wieder Hoffnung, dass die Regierung ihren eigenen Plan, noch in dieser Legislaturperiode den Kreis der Anspruchsberechtigten auf Elterngeld um Pflegeeltern zu erweitern, doch noch umsetzt. Wir sind sehr stolz darauf, dass der stetige Einsatz des PFAD Bundesverbandes Früchte trägt. Unser langjähriges Engagement für die Rechte und Bedürfnisse von Pflegeeltern hat zu diesem wichtigen Schritt beigetragen. Diese Entwicklung [...]

Empfehlungen des Deutschen Vereins zur Fortschreibung der Pauschalbeträge in der Vollzeitpflege für 2025

Die Pauschalbeträge für Pflegeeltern steigen entsprechend der jährlich vom Deutschen Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. veröffentlichten Empfehlungen. Bei der Festsetzung der Pauschalen orientieren sich die meisten Bundesländer an den jährlichen Empfehlungen des Deutschen Vereins zur Fortschreibung der Pauschalbeträge in der Vollzeitpflege (§§ 33, 39 SGB VIII) und setzen diese verbindlich um. „Für Kinder und Jugendliche, die nicht in ihrer Familie leben können und häufig schwer belastende Lebenssituationen zu verkraften haben, ist eine Pflegefamilie oft die am besten geeignete Unterstützung“, so Dr. Irme Stetter-Karp, Präsidentin des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge. „Pflegeeltern werden bundesweit dringender denn je gesucht. Umso wichtiger ist es, dass der Unterhalt für Pflegekinder [...]

Hamburg: Alles Wichtige rund um finanzielle Leistungen für Pflegefamilien

Transparenz beim Leistungskatalog ist prima! Hamburger Pflegeeltern können jetzt online die aktuellen Pflegegeldsätze  nachlesen – und was sonst noch wichtig ist rund um Pflegegeld und andere Leistungen, wie beispielsweise Versicherungen: https://www.hamburg.de/politik-und-verwaltung/behoerden/sozialbehoerde/themen/familie/pflegekinder/pflegekinderhilfe/alles-wichtige-zum-pflegegeld-in-hamburg-929878 Ebenso wird ausführlich informiert, dass sie auf Antrag die Möglichkeit haben, einen Zuschuss zu einer privaten Rentenversicherung zu erhalten: https://www.hamburg.de/politik-und-verwaltung/behoerden/sozialbehoerde/themen/familie/pflegekinder/pflegekinderhilfe/alterssicherung-fuer-pflegefamilien-930090

Hamburg 2022: Leichter Rückgang der Zahl der Pflegekinder

Am Jahresende 2022 befanden sich in Hamburg 977 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bei Pflegeeltern in Vollzeitpflege. Das sind 1,3 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, so das Statistikamt Nord. 44 Prozent der jungen Menschen hatten einen Migrationshintergrund. 30 Prozent der Pflegekinder waren jünger als sechs Jahre, 28 Prozent sechs bis unter zwölf und 32 Prozent zwölf bis unter 18 Jahre alt. Neun Prozent waren volljährig. Die Vollzeitpflege in einer anderen Familie ist häufig längerfristig angelegt. Am Jahresende 2022 lebten die jungen Menschen im Durchschnitt schon mehr als vier Jahre (49 Monate) in einer Pflegefamilie. Hinweise: Erfasst wurden Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, die im Rahmen der Jugend­hilfe bei Pflegeeltern [...]

Von |2023-12-18T18:24:12+01:0018. Dezember 2023|Fachkräfte, Hamburg, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Statistik|

Bundesarbeitsgemeinschaft Landesjugendämter wählt neuen Vorstand

Die Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Landesjugendämter hat eine neue Vorsitzendende. Birgit Westers aus Westfalen-Lippe übernimmt die Funktion. Mit ihrer Zusammenarbeit auf Bundesebene tragen die Landesjugendämter zu einer Stärkung der fachlichen Standards in der Kinder- und Jugendhilfe und einer bundesweit einheitlichen Ausgestaltung der Angebote und Leistungen bei. Birgit Westers ist neue Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft Landesjugendämter. Die Mitgliederversammlung hat die Jugend- und Schuldezernentin des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) am 16. November 2023 in Lüneburg einstimmig für vier Jahre in das Amt gewählt. In dem Gremium sind die Leitungen aller Landesjugendämter in Deutschland vertreten. Den stellvertretenden Vorsitz übernehmen Silke Niepel (Niedersachsen), Enrico Birkner (Sachsen) und Gerald Häcker (Baden-Württemberg). Die Geschäftsstelle der BAG wechselt nach Münster. Schwerpunkte [...]

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