Adoptivfamilie

„Trude Kuh TV“ interviewt PFAD Niedersachsen

Unsere Kolleginnen Nevim Krüger und Grete Stedler von PFAD Niedersachsen waren zu Gast bei „Trude Kuh“ und sprachen über die Chancen und Herausforderungen von Pflege- und Adoptivfamilien. Im Interview geht es unter anderem um die Unterstützung von Kindern mit belastenden Vorerfahrungen, die Bedeutung von Begleitung für Familien sowie die Arbeit von PFAD Niedersachsen als Interessenvertretung. Zum Interview: https://www.trude-kuh.de/nevim-krueger-und-grete-stedler-von-pfad-niedersachsen-zu-gast-bei-trude-kuh/

PFAD Stellungnahmen zu Gesetzentwürfen des BMJV

In dieser Woche hat der PFAD Bundesverband zwei Stellungnahmen an das Bundesjustizministerium gesendet. Inhaltlich geht es in diesen um eine ganze Reihe bevorstehender Gesetzesentwürfe, welche auch Einfluss auf die Rechtsstellung und den Alltag von Pflegekindern und -familien haben werden. Gelobt wurde u. a. der bessere Schutz von Pflegekindern vor einer ungerechtfertigten Herausnahme aus der Pflegefamilie. Kritisiert wurde u. a. die fehlende Möglichkeit des Beschwerdewegs von Pflegeeltern. Auch bleiben noch wichtige Punkte u. a. zu Adoptionsthemen unbeantwortet. Insgesamt bewerten wir die zu erwartenden Änderungen für Pflegefamilien als tendenziell positiv, nicht zuletzt auch, weil wir eine positive Haltung der ministeriellen Ebene zum Pflegekindschaftsrecht wahrnehmen. Pflegefamilien werden nun auch im BGB nicht mehr [...]

Zahl der Adoptionen sinkt im Jahr 2025 auf niedrigsten Stand seit der deutschen Vereinigung

Langfristiger Rückgang setzt sich fort: Zahl der Adoptionen sinkt 2025 um 4 % gegenüber dem Vorjahr auf 3 517 adoptierte Kinder Trend zur Stiefkindadoption bei gleichgeschlechtlichen Frauenpaaren hält an Fremdadoptionen, Adoptionsbewerbungen und zur Adoption vorgemerkte Kinder ebenfalls auf historischen Tiefstwerten WIESBADEN – Die Zahl der Adoptionen in Deutschland ist im Jahr 2025 auf den tiefsten Stand seit der deutschen Vereinigung im Jahr 1990 gesunken: Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, wurden im Jahr 2025 bundesweit 3 517 Kinder adoptiert. Das waren 4 % oder 145 weniger Kinder als im Vorjahr. Damit setzte sich der langfristige Rückgang der Adoptionen in Deutschland weiter fort: Seit sich die Fallzahl von ihrem Höchststand im [...]

Die KAD-WAVE Community-Umfrage für erwachsene Adoptierte startet jetzt!

Wurdest Du zwischen 1960 und 2000 aus dem Ausland nach Deutschland adoptiert? Dann laden wir Dich herzlich ein, an der Umfrage unseres Kooperationspartners KAD teilzunehmen. Koreanische Adoptierte Deutschland e.V. (KAD) ist ein Verein von und für Menschen, die aus dem Ausland nach Deutschland adoptiert wurden. Es geht um Aufwachsen, Herkunft, Identität, Aktenzugang, Unterstützung und Aufarbeitung. Auch wenn Deine Adoption heute kaum eine Rolle spielt oder Du Dich bisher wenig damit beschäftigt hast: Deine Perspektive ist wichtig. Die Teilnahme ist freiwillig, dauert etwa 20 Minuten und erfolgt ohne Namensangabe. Du kannst Fragen überspringen, pausieren und später weitermachen. Bitte teile den Aufruf gerne mit auslandsadoptierten Menschen, Gruppen, Netzwerken und Beratungsstellen. Das Team [...]

Von |2026-06-23T18:39:42+02:0027. Juni 2026|Adoptivfamilie, Fachkräfte, Forschung|

Thüringen: Anzahl der Adoptionen im Jahr 2025 weiter rückläufig

Im Jahr 2025 wurden in Thüringen 33 Jungen und 32 Mädchen adoptiert. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik entsprachen die insgesamt 65 Adoptionen einem Rückgang um 12 Verfahren bzw. 15,6 Prozent im Vergleich zum Jahr 2024. Damit lag der Wert unter dem Durchschnitt der letzten 10 Jahre von rund 94 Verfahren und bildete einen neuen Tiefststand seit Beginn der Erhebung im Jahr 1993. Rund die Hälfte (37 Kinder bzw. 56,9 Prozent) der adoptierten Kinder war unter 3 Jahren alt, 9 Kinder (13,8 Prozent) waren im Alter zwischen 3 und unter 6 Jahren, 8 Kinder (12,3 Prozent) zwischen 6 und unter 12 Jahren und weitere 11 Kinder bzw. Jugendliche (16,9 [...]

Von |2026-06-22T10:53:02+02:0020. Juni 2026|Adoptivfamilie, Statistik, Thüringen|

Weitere Gesetzesänderungen im Familienrecht erwartet – PFAD ist mit dabei!

Bereits seit mehreren Jahren gibt es bundesweite Bestrebungen für ein Kindschaftsmodernisierungsgesetzes (KiMoG), welches auch Einfluss auf die Rechtsstellung von Adoptiv- und Pflegeeltern sowie der bei ihnen lebenden jungen Menschen haben wird. Auf Grundlage eines im Mai verabschiedeten Referentenentwurfs des Bundes wurden die Änderungen und Neufassungen heute am 15.06.2026 im Bundesjustizministerium diskutiert. Über 80 Teilnehmer*Innen aus 50 Verbänden folgten der Einladung zur digitalen Verbändeanhörung, bei welcher natürlich auch der PFAD Bundesverband vertreten war. Neben Änderungen zur Stärkung des Kindeswohls und dem Schutz vor häuslicher Gewalt wurden heute auch zentrale Themen der Adoptions- und Pflegekinderhilfe diskutiert. Wir sehen das Recht von Eltern und jungen Menschen gestärkt, z.B. durch die Ausdifferenzierung des Begriffs [...]

Aktionstag-Wettbewerb

50 Jahre PFAD: Zeigt, was eure Selbsthilfegruppe bewegen – und gewinnt besondere Erlebnisse für eure Gemeinschaft! Seit 50 Jahren engagieren sich Pflege- und Adoptivfamilien in Selbsthilfegruppen füreinander. Dieses besondere Jubiläum möchten wir feiern – und gleichzeitig die Menschen sichtbar machen, die das Herzstück unserer Gemeinschaft bilden: die engagierten Gruppen vor Ort. Deshalb startet der PFAD Bundesverband den Aktionstag-Wettbewerb 2026! Ihr organisiert Begegnungen für Familien, schafft Austauschmöglichkeiten, bietet Unterstützung in schwierigen Situationen oder habt kreative Projekte auf die Beine gestellt? Dann zeigt uns, was eure Selbsthilfegruppe ausmacht – und sichert euch die Chance auf außergewöhnliche Gewinne für eure Gemeinschaft. Euer Engagement verdient Aufmerksamkeit In ganz [...]

Neue Videodokumentation: Anders stark. Lebenswege junger Menschen mit FASD

Das Fachzentrum für Pflegekinder mit FASD Köln der Erziehungsbüro Rheinland gGmbH hat eine neue Videodokumentation herausgebracht. Junge Menschen mit FASD öffnen die Türen zu ihrer Welt mit ihren Herausforderungen, Wünschen und Träumen. Sie teilen ihre Perspektive und machen sichtbar, was im Alltag oft verborgen bleibt. Dabei sind sie weit mehr als nur Menschen mit der Diagnose FASD. Im Mittelpunkt steht der Wunsch nach einem möglichst selbstbestimmten, glücklichen Leben. Selbstbewusst benennen sie ihre Ressourcen und Stärken, die ihnen dabei helfen ihren Weg zu finden. Gleichzeitig zeigen ihre Geschichten, welchen Barrieren Menschen mit der nicht sichtbaren Behinderung FASD begegnen. Ein bewegender Einblick in unterschiedliche Lebensphasen – für mehr Anerkennung, Gleichberechtigung und gesellschaftliche Teilhabe. [...]

Broschüre „Medikamente – Deine Rechte“

Im Projekt „Medikamente in der Kinder- und Jugendhilfe“ (MEDIJU), das von April 2024 bis April 2026 von der Stiftung Deutsche Jugendmarke gefördert wurde, wurde durch Dokumentenanalyse, Interviews und partizipative Auseinandersetzung untersucht, wie die beteiligten Akteure medikamentöse Behandlungen erleben und was es für eine kinderrechtsbasierte Praxis bedarf. Ein zentrales Ergebnis in dem Projekt ist, dass junge Menschen sich bislang wenig bei Fragen von Medikamenten einbringen können. In dem Projekt haben wir deshalb die Broschüre „Medikamente – Deine Rechte“ entwickelt. Diese erklärt jungen Menschen, was sie über das Thema wissen sollten: verschiedene Arten von Medikamenten, die Beteiligten und ihre Rollen, den Ablauf bei ärztlichen Behandlungen und Wissenswertes rund um die Einnahme. Sie [...]

Teilnehmende für Forschungsprojekt gesucht: Adoptierte Jugendliche (12–21 Jahre) und Adoptiveltern

Ich, Clarissa Fallert, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin suche für mein Forschungsprojekt im Rahmen meiner Promotion im Bereich der Sozialen Arbeit adoptierte Jugendliche zwischen 12 und 21 Jahren sowie Adoptiveltern, die bereit sind ihre Erfahrungen als Adoptivfamilie zu teilen. Im Mittelpunkt der Studie stehen Entwicklungsverläufe adoleszenter Adoptierter im Familiensystem. Dabei interessieren insbesondere unterschiedliche Perspektiven, Herausforderungen und Chancen im gemeinsamen familiären Alltag. Die Teilnahme erfolgt in Form eines vertraulichen Interviews von etwa 45–60 Minuten Dauer. Hinsichtlich des Termins sowie des Formats (online oder in Präsenz) richte ich mich selbstverständlich ganz nach Euch bzw. Ihnen. Gerne lasse ich im Vorfeld eine kurze Übersicht der Forschungsfragen sowie einen groben Ablaufplan zukommen. Die Teilnahme ist freiwillig und alle [...]

Von |2026-05-26T11:18:32+02:0022. Mai 2026|Adoptivfamilie, Forschung|
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