Forschung

BbP-Umfrage zu „Selbsthilfe als Ressource im inklusiven Kinderschutz“

Der Bundesverband behinderter Pflegekinder e.V. macht noch bis zum 31. März 2026 eine kurze Umfrage unter Pflegeeltern und Eltern von Kindern mit Behinderung zum Thema „Selbsthilfe als Ressource im inklusiven Kinderschutz“. Es werden Fragen gestellt nach 🔹 der Bedeutung von Selbsthilfe für Eltern und Kind, 🔹 ob und wie Selbsthilfe zum Schutz und Wohl des Kindes beiträgt, 🔹 welche Erfahrungen man gemacht hat – sowohl positive als auch schwierige. Die Teilnahme hilft, die Perspektive von Familien mit behinderten (Pflege-)Kindern sichtbarer zu machen und wichtige Impulse für Fachpraxis und Politik zu geben. zur Umfrage: https://forms.office.com/e/XVW2JeDcSX Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Von |2026-03-07T15:17:24+01:007. März 2026|Forschung, Gesundheit, Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie|

Bundesweite Befragung des Universitätsklinikums Ulm: 90 Prozent der teilnehmenden Jugendämter melden Engpässe bei Pflegefamilien

Jugendämter haben es immer schwerer, Pflegefamilien zu finden – Unterstützungsangebote für Pflegefamilien sind ausbaufähig Nicht alle Kinder und Jugendlichen in Deutschland können bei ihren leiblichen Eltern aufwachsen, aus ganz unterschiedlichen Gründen: So kann beispielsweise eine schwere Erkrankung oder der Tod eines Elternteils dazu führen, dass ein Kind in einer Pflegefamilie untergebracht wird. Ebenso aber auch mangelnde Erziehungsfähigkeit der Eltern oder sogenannte Unversorgtheit, etwa bei minderjährigen Flüchtlingen, die unbegleitet nach Deutschland einreisen. Prof. Dr. Dr. Christian Bachmann, Klinik für Kinder-​ und Jugendpsychiatrie am Universitätsklinikum Ulm, leitet die bundesweite Studie zu Pflegefamilien und Unterstützungsangeboten. (Foto: Muenchbach)| Derzeit leben etwa 90.000 Kinder und Jugendliche in Deutschland in Pflegefamilien. Pflegeeltern zu sein [...]

Von |2026-02-25T17:37:42+01:0025. Februar 2026|Bewerber, Fachkräfte, Forschung, Jugendhilfe, Pflegefamilie|

Forschungsvorhaben iWS-Pflegeelternmonitor®

Der iWS-Pflegeelternmonitor® ist ein vom Institut für wirkungsvolle Sozialarbeit verantwortetes Forschungsvorhaben, welches in Kooperation mit dem Bundesverband für Pflege- und Adoptiveltern e.V. umgesetzt wird. Ausgangslage: Ohne Pflegeeltern gibt es keine Pflegekinder. Gerade in aktuellen Zeiten jährlich steigender Kindeswohlgefährdungen braucht es starke Pflegeeltern, um den Kindern gute Entwicklungschancen in einer Familie zu ermöglichen. Inwieweit Pflegeeltern dazu in der Lage sind, hängt auch von der Zusammenarbeit mit und der Unterstützung durch das Jugendamt, freie Träger und Vormund ab. Zielstellung: Der iWS-Pflegeelternmonitor® soll Aufschluss darüber geben, wie und wodurch Pflegeeltern in der Wahrnehmung ihrer Verantwortung für das Wohlergehen und die Entwicklung des Pflegekindes gestärkt oder geschwächt werden. Der Fokus liegt auf Schnittstellen in [...]

Von |2026-02-23T15:59:06+01:0023. Februar 2026|Forschung, Jugendhilfe, Netzwerke, PFAD Verband, Pflegefamilie|

Aktion Mensch-Studie zu Mobbingerfahrungen junger Menschen

Bonn (19. Februar 2026) Anlässlich des „Behaupte‑Dich‑Gegen‑Mobbing‑Tages“ am 22. Februar veröffentlicht die Aktion Mensch ihre Studie zu Mobbingerfahrungen junger Menschen*. Neben der Opferperspektive rückt die Studie auch die konkreten Erfahrungen von Zeug*innen in den Fokus. Gerade sie können als Außenstehende maßgeblich dazu beitragen, Mobbing zu beenden, indem sie das Gesehene ansprechen und nicht schweigen. Die Ergebnisse der Studie verdeutlichen die Relevanz dieser Perspektive: 61 Prozent der Jugendlichen in Deutschland haben bereits Mobbingsituationen beobachtet. Der mit 88 Prozent am häufigsten genannte Ort, an dem Jugendliche Mobbing miterleben, ist die Schule. Schule als zentraler Schauplatz Somit wird ausgerechnet der Lebensraum, in dem Kinder und Jugendliche Sicherheit, Gemeinschaft und persönliche Entwicklung erfahren sollen, [...]

FH Dortmund stärkt Eltern im Erziehungshilfesystem

Die Fachhochschule Dortmund startet gemeinsam mit der Internationalen Gesellschaft für erzieherische Hilfen (IGfH) das Praxisforschungsprojekt „ElSe“ (Eltern-Selbstorganisation). Ziel ist es, Eltern von Kindern in Erziehungshilfen systematisch zu vernetzen und zu stärken. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert und läuft bis Dezember 2026. Prof. Dr. Nicole Knuth - Copyright: Fachhochschule Dortmund | Matthias Kleinen Mit dem Kinder- und Jugendstärkungsgesetz aus dem Jahr 2021 wurde die Förderung von Selbstvertretungsstrukturen für junge Menschen und Eltern als zentraler Bestandteil einer partizipativen Kinder- und Jugendhilfe verankert. „Doch obwohl ein rechtlicher Auftrag besteht, fehlen strukturelle Unterstützungsangebote zum Aufbau von Selbstorganisationen für Eltern in den Erziehungshilfen – bis [...]

Von |2026-02-20T11:17:31+01:0020. Februar 2026|Fachkräfte, Forschung, Netzwerke|

PFAD Fachzeitschrift 1/2026: “Selbsthilfe – ein Selbstläufer?”

Neues Design, neue Rubriken – und ein Jubiläumsjahr, das Geschichte schreibt Mit der ersten Ausgabe des Jahres 2026 startet der PFAD Bundesverband in ein ganz besonderes Jahr: 50 Jahre PFAD. Passend zum Jubiläum erscheint unsere Fachzeitschrift in einer komplett überarbeiteten, erweiterten und farbigen Gestaltung. Mehr Seiten, neue Rubriken und eine moderne, klare Aufmachung machen die PFAD Fachzeitschrift noch lesefreundlicher und fachlich vielseitiger. Schwerpunkt: Selbsthilfe – ein Selbstläufer? Im Titelthema widmen wir uns der Frage, wie Selbsthilfegruppen in der Pflege- und Adoptivkinderhilfe heute arbeiten, welche Herausforderungen sie tragen und welche Kraft in gemeinschaftlichem Engagement steckt. Die Ausgabe beleuchtet das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven: Über Selbsthilfe hinaus: PFAD als Selbstvertretung – ein [...]

Zwangsadoptionen in der DDR: Studie belegt Systemunrecht

Pressemitteilung des DIH - Deutschen Institut für Heimerziehungsforschung GmbH Berlin, [22.1.2026] – Eine neue wissenschaftliche Studie zur Aufarbeitung von Zwangsadoptionen in der SBZ/DDR (1945–1989) kommt zu einem differenzierten, aber klaren Ergebnis: Es gab Zwangsadoptionen in der DDR – jedoch anders, als das verbreitete Narrativ vermuten lässt. Das Bundesministerium des Innern hatte das Deutsche Institut für Heimerziehungsforschung (DIH) zum 1.7.2022 mit der Umsetzung eines wissenschaftlichen Forschungsprojekts zur Aufarbeitung von Zwangsadoptionen in der SBZ/DDR in der Zeit von 1945 – 1989 beauftragt. Das Forschungsprojekt sollte die Bedeutung, den Umfang, die historische Dimension, den politisch motivierte Adoptionsverfahren im Unrechtssystem der SED-Diktatur spielten, erforschen. Dieses Ziel hat der Deutsche Bundestag in seinem Beschluss vom [...]

Von |2026-02-02T10:31:38+01:002. Februar 2026|Adoptivfamilie, Forschung, Netzwerke, Politik, Rechtliches|

Ehemalige Pflegekinder für Interviews gesucht

Hier ein Aufruf von Studierenden der Hochschule München: Warst du früher in einer Pflegefamilie? Wir würden gerne mit dir sprechen! Wir suchen im Rahmen unseres Studiums Soziale Arbeit ehemalige Pflegekinder wie dich, die bereit sind, über ihren ersten Tag und die erste Zeit in der Pflegefamilie zu erzählen. Uns interessiert, wie du diesen wichtigen Schritt erlebt hast: Was hat dir geholfen? Was hat dir vielleicht gefehlt? Durch deine Erfahrungen möchten wir herausfinden, wie Kinder und Pflegefamilien zukünftig noch besser auf diesen Übergang vorbereitet werden können. Uns ist völlig bewusst, dass dieses Thema sehr persönlich sein kann. Deshalb gehen wir sensibel, respektvoll und behutsam damit um. Wichtig für dich: Deine Teilnahme [...]

Von |2025-12-18T21:32:44+01:005. Dezember 2025|Forschung, Pflegefamilie|

PFAD Fachzeitschrift 4/2025: “Umgänge – Sicherheit für das Kind”

Unser November-Heft beleuchtet die vielen Facetten des Themas Umgänge: von rechtlichen Rahmenbedingungen über fachliche Anforderungen an gute Umgangskonzepte bis hin zu den Erfahrungen der Pflegeeltern und auch Adoptiveltern mit Besuchskontakten. Ulrike Schulz schreibt in ihrem Editorial: „Umgänge?! Kaum ein Thema bewegt Fachkräfte, Pflege- und Herkunftseltern mehr als dieses. Wie oft, in welchem Umfeld und mit welcher Zielstellung soll ein Kind persönlichen Kontakt zu seiner Herkunftsfamilie pflegen? Und was bedeuten diese Begegnungen für seine Entwicklung, sein Sicherheitsgefühl und seine Bindungen? Umgangskontakte sind mehr als organisatorische Termine. Sie sind emotionale Knotenpunkte im Lebenslauf eines Kindes. Umgänge können Brücken sein, die Herkunft und Gegenwart verbinden. Sie können aber auch Risse vertiefen, wenn sie [...]

Berliner Pflegeeltern gesucht für Studie über die Perspektivklärung für Pflegekinder im Rahmen der Hilfeplanung

Ein Forschungsprojekt an der Fachhochschule Potsdam beschäftigt sich mit der Perspektivklärung für Pflegekinder im Rahmen der Hilfeplanung und sucht dafür noch Pflegeeltern für eine Online-Befragung: Liebe Dauerpflegeeltern in Berlin, als Bezugspersonen Ihrer Pflegekinder übernehmen Sie eine verantwortungsvolle Aufgabe im Hilfeprozess. Ihre Erfahrungen sind daher von großem Wert und können einen wichtigen Beitrag zur fachlichen Weiterentwicklung der Pflegekinderhilfe leisten. Im Rahmen meines Masterstudiengangs Soziale Arbeit mit dem Schwerpunkt Familie an der Fachhochschule Potsdam führe ich ein Forschungsprojekt durch. Dabei befasse ich mich mit der Perspektivklärung für Pflegekinder im Rahmen der Hilfeplanung. Gemeint ist damit der Entscheidungsprozess, in dem geklärt wird, bei wem das Pflegekind dauerhaft leben soll. Einzelne Erlebnisberichte von Pflegeeltern [...]

Von |2025-11-25T11:00:39+01:007. Oktober 2025|Berlin, Forschung, Pflegefamilie|
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