Fachtagung "Freie Träger in der Pflegekinderhilfe" am 11.11. in Berlin

Logo IGfHLogo SkFLogo PFADZwischen Jugendamt und Pflegefamilie –

Freie Träger in der Pflegekinderhilfe

Fachtagung des PFAD Bundesverbandes
in Kooperation mit IGfH und SkF


Zielgruppe: Mitarbeiter aus den sozialen Diensten in öffentlicher und freier Trägerschaft, Verantwortliche aus Politik (Jugendhilfeausschuss), Multiplikatoren aus Pflegefamilienverbänden und -vereinen
Zeit: 11. November 2011 , 10:00 bis 17:30 Uhr
Ort: Fachhochschule Potsdam

Informationsflyer und Anmeldeformular

Die Anmeldefrist wurde bis zum 21.10.2011 verlängert!

Tagesordnung:

 Gegen 10:00 Uhr  Informelles Anreisefenster
 Gegen 10:30 Uhr
 Begrüßung und Eröffnung durch BMFSFJ, Schirmherr(in),
 PFAD, IGfH, SkF
 Gegen 11:00 Uhr
 Vortrag:
 "Die rechtliche Position freier Träger als Pflegekinderdienst"
 Prof. Dr. Peter Knösel (angefragt)
 Gegen 12:00 Uhr
 Vortrag:
 "Pflegefamilien als sichere Basis für Kinder
 aus ungünstigen Lebensverhältnissen –
 Was brauchen Pflegefamilien an  Unterstützung
 und was bedeutet dies für die  Träger?,
 Dr. Hermann Scheuerer-Englisch
 Gegen 13:00 Uhr Mittagspause
 Gegen 14:30 Uhr
 Workshops (s.u.)
 Gegen 16:45 Uhr
 Abschlussplenum
 Vorstellen der Ergebnisse aus den
 Arbeitsgruppen mit Diskussion im Plenum

Anliegen:

Die Pflegekinderhilfe verändert sich aktuell in vielen Kommunen. Der Paragraph zur Sonderzuständigkeit (§ 86.6) und die damit verbundene Kostenerstattungsregelung (§ 89a) führen dazu, dass einige Kommunen es ablehnen, Kinder aus anderen Kommunen bei sich unterzubringen oder eben die Pflegekinderdienste „auslagern“. Mit dem Entwurf des BKiSchG verändert sich die Position von Pflegeeltern – Ihr Anspruch auf Beratung und Begleitung wird verstärkt. Die öffentlichen Träger können dann auch „Verwaltungskosten“, also die Beratung und Betreuung von Pflegefamilien an die erstattungspflichtigen Jugendämter weitergeben. Der unterbringende Fachdienst ist zuständig und verantwortlich, dass die Beratung und Betreuung ortsnah und qualitativ hochwertig bereitgestellt wird. Dabei ist er nicht verpflichtet, den kommunalen Träger zu nutzen, sondern sollte im Sinne des Subsidiaritätsprinzips freie Träger beauftragen. – Sowohl aus der bisherigen wie auch aus der möglichen neuen Rechtslage ergeben sich viele offene Fragen. Dabei sind das Verhältnis des freien Trägers zu der Pflegefamilie, das Verhältnis zum kommunalen Pflegekinderdienst sowie das zum unterbringenden Fachdienst wie auch Fragen der Gerichtsbarkeit interessant. Diesen soll im Rahmen des ersten Vortrages nachgegangen werden.
Vernachlässigte und traumatisierte Kinder bringen an ihre neuen Lebensorte Verhaltensweisen mit, die Pädagogen und Pflegeeltern irritieren können. Vor allem in engen emotionalen Beziehungen, die Pflegefamilien diesen Kindern bieten, werden die Pflegeeltern sowie die leiblichen Kinder der Pflegeeltern stark gefordert – und auch überfordert. Ausgehend von den bindungstheoretischen Überlegungen und den Erkenntnissen aus Entwicklungspsychologie und Soziologie geht es im zweiten Vortrag darum, die MitarbeiterInnen von Trägern für diese Problematik zu sensibilisieren und Anregungen für die Ausgestaltung der Arbeit mit den Pflegefamilien zu geben. In diesem Kontext spielen vor allem die Pflegeelterngruppen der Pflegefamilienverbände eine wichtige Rolle.

Themen der Workshops:

  1. Nutzen der dialogischen Möglichkeiten des „dazwischen“
  2. Pflegekinderhilfe als einziges Betätigungsfeld oder Teil des Trägerprofils – Wie wird das von Pflegefamilien und Fachkräften wahrgenommen?
  3. Zwischen Behindertenhilfe und Jugendhilfe – Pflegekinderdienste für behinderte und nichtbehinderte Kinder
  4. Mindeststandards für Pflegekinderdienste und fachliches Profil von MitarbeiterInnen
  5. Psychologisierung von Pflegefamilien? oder Welche Weiterbildung brauchen Pflegeeltern? – Was bietet ein freier Träger?
  6. Pflegefamilie nach § 33 SGB VIII oder Erziehungsstelle nach § 34 SGB VIII – Qualitative Unterschiede aus der Sicht freier Träger (Betreuung und Begleitung, Problemlagen der fremdplatzierten Kinder, Zusammenarbeit mit Herkunftsfamilien)
  7. Werbekampagnen zur Suche von Pflegeeltern – oder Wie findet man geeignete Pflegeeltern?
 
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