Forschungsprojekt „Hochproblematische Kinderschutzverläufe: Betroffenen eine Stimme geben“ gestartet

ImageUm die Perspektive der Betroffenen noch stärker im Reformprozess der Kinder- und Jugendhilfe zu berücksichtigen, startet am 25.04.2019 das Forschungsvorhaben „Hochproblematische Kinderschutzverläufe: Betroffenen eine Stimme geben“.

Mit dem Vorhaben werden bis zum 30.06.2019 Berichte von Betroffenen systematisch gesammelt und unter Beteiligung unabhängiger Expertinnen und Experten ausgewertet. Auch (ehemalige) Pflegekinder und (Pflege-)Eltern können hier ihre Erfahrungen mit der Kinder- und Jugendhilfe und dem Familiengericht vertraulich einbringen.

Die Anlaufstelle wird Beschwerden in Einzelfällen jedoch nicht nachgehen können, sondern auf der Grundlage der Berichte Betroffener Hinweise für Änderungen im deutschen Kinderschutzsystem ausarbeiten und den Abgeordneten des Deutschen Bundestags vorlegen.

zur Anlaufstelle

 
Forschungsprojekt EMPOWERYOU

ImageDer PFAD Bundesverband e.V. unterstützt das vom BMBF geförderte Forschungsprojekt EMPOWERYOU mit dem Ziel, Kinder und Jugendliche in Pflege- und Adoptivfamilien bei der Bewältigung früherer traumatischer Erfahrungen zu unterstützen und dem Risiko zukünftiger Mobbing- und Gewalterfahrungen entgegenzuwirken.

Als Praxispartner des Forschungsverbundes werden wir während der Projektlaufzeit (2019-2023) immer wieder Teilnehmer und teilnehmerinnen suchen, die sich für verschiedene Forschungen zur Verfügung stellen.

Aktuell werden in und um Berlin und Bremen gesucht:

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PFAD Bundesverband plädiert für Abschaffung der Kostenheranziehung von Pflegekindern
ImageEine Fallgeschichte verdeutlicht, weshalb sich viele Pflegekinder, die einen Großteil ihres Verdienstes wieder an die Jugendhilfe abgeben müssen, demotiviert und ungerecht behandelt fühlen:

Familie Meier hat zwei Söhne.
Tom wurde im Alter von zwei Jahren adoptiert, hat einen guten Hauptschulabschluss und macht eine Ausbildung zum Mechatroniker.
Mark kam mit sechs Jahren als Pflegesohn in die Familie. Er hat nur mit viel Unterstützung seinen Hauptschulabschluss geschafft. Mark möchte Gärtner werden, die Berufsschule schafft er leider nicht. Nach langem Suchen wird eine kleine Gärtnerei gefunden, in der er Arbeit findet.
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Wir suchen eine Verwaltungskraft für die Öffentlichkeitsarbeit (m/w/d)
Der PFAD Bundesverband sucht zum nächstmöglichen Termin zur Verstärkung seines Teams eine Verwaltungskraft (m/w/d) in Teilzeit (25 %).

zur Stellenausschreibung
 
Umfrage zum PFAD Jahresthema 2019

ImageIn diesem Jahr hat sich der PFAD Bundesverband als Jahresthema die „Entlastung von Pflege- und Adoptivfamilien“ vorgenommen und fordert: Entlastung gehört dazu!

Um Ideen und einen Überblick über gute Praxis sammeln zu können, bitten wir Pflege- und Adoptiveltern, ihre Selbsthilfegruppen sowie Fachkräfte aus Jugendämtern und von freien Trägern wieder um Ihre Mitwirkung.

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PFAD Kinderfreizeiten 2019

2019 bietet der PFAD Bundesverband zwei Kinderfreizeiten an, eine an der Nordsee, die andere im Pfälzerwald.

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19. Jahrestagung der BAG ADOPTION und INPFLEGE
ImageAuf der 19. Jahrestagung der BAG ADOPTION UND INPFLEGE beschäftigen sich die Delegierten der geladenen Interessenvertretungen von Pflege-, Adoptiv- und Herkunftseltern, (ehemaligen) Kindern aus Pflege- und Adoptivfamilien und Fachkräften unter dem Titel „Herkunftsklärung in der Biographiearbeit“ mit der Suche von Adoptierten und Pflegekindern nach ihren familiären Wurzeln. Die Tagung findet am 04./05. Mai 2019 in Frankfurt am Main statt.
Weitere interessierte Gäste sind zu den Vorträgen am Samstag herzlich willkommen.
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PFAD Ländergremium I/2019: "Verwandtenpflege"

ImageAm 15./16. Juni 2019 veranstaltet der PFAD Bundesverband sein PFAD Ländergremium I/2019 zum Thema "Verwandtenpflege" in Berlin.

Eingeladen sind neben den offiziellen Delegierten der PFAD Landesverbände und Landesgruppen auch PFAD OrtsgruppenvertreterInnen und Einzelmitglieder. Sie können am Vortrag am Samstag und – bei Interesse an den Aktivitäten des Verbandes – auch am Sonntag teilnehmen, an dem ab 11 Uhr auch die Mitgliederversammlung des Verbandes stattfindet.

Darüber hinaus wird auch interessierten Gästen (Nichtmitgliedern) die Gelegenheit zur Teilnahme am Samstag gegeben.

Näheres zu den unterschiedlichen Konditionen finden Sie auf Flyer und Anmeldeformular.

 
Auch bei der Mütterrente II bleiben viele Adoptiv- und Pflegeeltern außen vor
Mit dem heutigen Inkrafttreten der sog. Mütterrente II erhalten Mütter mit Kindern, die vor 1992 geboren wurden, etwas mehr Geld. Konkret wird ihnen ein zusätzlicher halber Rentenpunkt pro Kind zugestanden, was insgesamt 2,5 Rentenpunkte ausmacht und einer Mehrzahlung von monatlich 15,35 Euro (im Osten) bzw. 16,02 Euro (im Westen) entspricht. Für die Erziehung von Kindern, die ab 1992 geboren wurden, werden ohnehin drei Rentenpunkte angerechnet.
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PFAD Fachzeitschrift 1/2019: „Gute Begleitung"

ImageGute Begleitung“ in Pflege- und Adoptivverhältnissen thematisieren die Fachartikel der aktuellen Ausgabe der PFAD Fachzeitschrift der Pflege- und Adoptivkinderhilfe 1/2019.

PFAD Vorsitzende Dagmar Trautner: „Unser erstes Heft haben wir „Gute Begleitung“ genannt. Sie ist ein wichtiger Faktor für das Gelingen von Pflege- und Adoptionsverhältnissen. Neben der Vorbereitung und Zusammenarbeit mit dem Fachdienst ist es manchmal auch notwendig, sich zusätzliche Beratung von anderer Seite zu holen.

Bei Beratungen zeigt es sich oft: Manche wissen nicht, wen sie ansprechen können, andere verpassen den richtigen Moment, um sich Hilfe zu holen. Eltern hoffen rechtzeitig zu erkennen, was ihr Kind gerade braucht, und wünschen sich, dann auch rasch kompetenten Beistand zu bekommen. Im Gespräch auf Augenhöhe suchen sie eine einfühlsame Hilfe, die individuell auf das Kind zugeschnitten ist und die Möglichkeiten der Familie berücksichtigt.“

Einige Inhalte:

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Neue PFAD Broschüre: „Übergänge“

ImageIn seiner neuen, 36-seitigen Broschüre „Übergänge“ beschäftigt sich der PFAD Bundesverband mit den möglichen Veränderungen im Leben eines Kindes.

Die kompakte Broschüre spannt den Bogen dabei vom Übergang eines Kindes von seiner Familie in die Pflege- oder Adoptivfamilie, bis zum Weg zurück und wie man ihn gestalten sollte.
Weitere Themenschwerpunkte bilden verwaltungsmäßige Veränderungen, das Erwachsenwerden und familiäre Umbrüche.

Für jeden dieser Übergänge wird die notwendige Unterstützung für Kinder/Jugendliche und ihre Eltern aufgezeigt.

Die Broschüre kostet 3.- € zuzüglich Versandkosten.

Inhaltsverzeichnis

zum Bestellformular

 
Aufruf an bereits verrentete Pflege- und Adoptiveltern

ImageDer PFAD Bundesverband fordert alle RentnerInnen, denen bisher Zuschläge für Kindererziehungszeiten verweigert wurden, weil die Erziehung erst nach dem 12. Lebensmonat begonnen hat, auf, unverzüglich einen schriftlichen Antrag bei ihrem Rentenversicherungsträger nach § 307d Abs. 5 SGB VI in der Fassung des RV-Leistungsverbesserungs- und Stabilisierungsgesetzes einzureichen (http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/046/1904668.pdf).

PFAD hat einen entsprechenden Musterantrag ausgearbeitet.

 
Aufruf an Pflege- und Adoptiveltern: Klären Sie ihr Rentenkonto!

ImageNach § 56 Abs. 2 Satz 6 SGB VI ist eine Anrechnung von Kindererziehungs- und Berücksichtigungszeiten (bei Pflege- und Adoptiveltern) ausgeschlossen, wenn für Andere (z.B. die leiblichen Eltern) unter Berücksichtigung dieser Zeiten bereits eine Leistung bindend festgestellt oder ein Versorgungsausgleich oder ein Rentensplitting durchgeführt wurde.

Der PFAD Bundesverband ruft deshalb alle Pflege- und Adoptiveltern, die ein Kind vor Vollendung des 10. Lebensjahres angenommen haben, auf, unverzüglich mit dem Pflegevertrag oder einer Bescheinigung des Jugendamtes eine Kontenklärung beim zuständigen Rentenversicherungsträger zu beantragen, damit die Kindererziehungs- und Berücksichtigungszeiten im eigenen Konto vermerkt werden und damit ausgeschlossen wird, dass diese Zeiten widerrechtlich einer anderen Person gutgeschrieben werden.

 

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Antrag auf Gruppenmitgliedschaft (pdf)
PFAD Gruppen und -Vereine gibt es deutschlandweit in vielen Städten und Landkreisen. Informieren Sie sich bitte beim zuständigen PFAD Landesverband ihres Bundeslandes über lokale Zusammenschlüsse von Pflege- und Adoptivfamilien:

Liste der PFAD Landesverbände
Interessenten aus Bundesländern ohne PFAD-Landesverband wenden sich bitte an die

Beratungs- und Informationsstelle des PFAD Bundesverbandes
Sie haben Interesse daran sich mit anderen Pflege- und Adoptivfamilien in Ihrer Nähe zu treffen?

Falls es in Ihrer näheren Umgebung noch keine gibt,
gründen Sie doch einfach eine Selbsthilfegruppe für Pflege- und Adoptivfamilien. PFAD hilft dabei!
Wir schulen Multiplikatoren, stellen Materialien zur Verfügung und bieten unsere konkrete Unterstützung an. Lassen Sie sich informieren.

Bitte wenden Sie sich an Ihren zuständigen PFAD-Landesverband oder unsere Bundesgeschäftsstelle.
PFAD ist Freier Träger der Jugendhilfe, gemeinnützig und wohltätig. Wir arbeiten größtenteils ehrenamtlich.

Ihre Spende kommt unserer Arbeit im Interesse von Kindern und Jugendlichen zu Gute, die zeitweise oder auf Dauer nicht in ihren Herkunftsfamilien aufwachsen können.
Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende.

Bankverbindung:
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IBAN:      DE71 4006 0265 0004 1574 00

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