Für die Anerkennung der Erziehungsleistung aller Pflege- und Adoptivmütter bei der „Mütterrente“

Seit dem Herbst 2014 melden sich nach wie vor täglich Adoptivmütter in unserer Beratungs- und Informationsstelle in Berlin, weil sie vom Bezug der sog. Mütterrente ausgeschlossen werden. Der PFAD Bundesverband berät Betroffene und hält Kontakt zu ihnen. Wir sammeln Fallbeispiele und nutzen sie anonymisiert, um auf der politischen Ebene gegen diese Ungerechtigkeit vorzugehen und in der Presse auf das Problem aufmerksam zu machen.

PFAD setzt sich dafür ein, dass auch die Erziehungsleistung von Adoptiv- und Pflegeeltern, die Kinder erst nach ihrem ersten Geburtstag in ihre Familie aufgenommen haben, durch die "Mütterrente" anerkannt und honoriert wird.

An dieser Stelle halten wir Sie auf dem Laufenden über unsere wichtigsten Aktivitäten und die aktuellen Entwicklungen in Sachen Mütterrente: 

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PFAD 3/2015: "Kulturelle und religiöse Toleranz in der Pflege- und Adoptivkinderhilfe"
ImageUm "Kulturelle und religiöse Toleranz in der Pflege- und Adoptivkinderhilfe" drehen sich die Schwerpunktthemen der Ausgabe 3/2015 der PFAD Fachzeitschrift für die Pflege- und Adoptivkinderhilfe. Darüber hinaus bietet das Heft wieder Informationen zu aktuellen Entwicklungen, Neuigkeiten aus der Arbeit des PFAD Verbandes, Rezensionen und Leseranfragen.

Einige Inhalte:
  • Sandra de Vries: Schau mal was der „Andere“ macht! Kulturelle Vielfalt in der Welt
  • Anke Kuhls: Religiosität und andere Merkmale in der interkulturellen Vermittlung
  • 16. Jahrestagung der BAG ADOPTION UND INPFLEGE:
    Position zur Wahrung der kulturellen und religiösen Identität von Pflegekindern
  • Mustafa Basun: Meldepflicht deutscher Behörden an konsularische Vertretungen bei Vormundschafts- und Pflegschaftssachen ausländischer Kinder
  • Carmen Thiele: Meldung an die Konsulate – Recht oder Pflicht?
  • Christian Tribowski: Auslandsadoption: Ein internationaler Kinderhandel?
  • Dialogforum Pflegekinderhilfe – Expertengespräch:
    Reformbedarf in der Pflegekinderhilfe – Erfordernisse aus der Perspektive der Pflegefamilienverbände
 
"Umgangskontakte von Pflegekindern mit ihren leiblichen Eltern" am 05.09. in Husum

Am 05.09. referieren Rechtsanwalt Peter Hoffmann und PFAD Fachreferentin Dr. Carmen Thiele in Husum über das Thema "Umgangskontakte von Pflegekindern mit ihren leiblichen Eltern - Sozialpädagogische und rechtliche Aspekte".Das Seminar des PFAD Bundesverbandes e.V. findet in Kooperation mit der Landesgruppe PFAD Nordfriesland e.V. statt.

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Adoptionstag in Bayern: “Bindungsaufbau auf unbekanntem Fundament” am 14.11. in Forchheim

ImageDem spannenden Thema “Bindungsaufbau auf unbekanntem Fundament” widmet sich der diesjährige Adoptionstag in Bayern, der am 14.11.2015 in Forchheim stattfinden wird.

Referentin wird Dr. Katrin Lang sein. Sie ist Diplom Psychologin und Systemische Beraterin in der Psychologischen Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Familien in Ingolstadt.

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Bundeskinderschutzgesetz: Evaluation – Fragen zur Pflegekinderhilfe

Im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend findet am 13.08. ein erneutes Gespräch zur Evaluation des Bundeskinderschutzgesetz statt. Dazu läd das Referat „Rechtsfragen der Kinder- und Jugendhilfe“ den PFAD Bundesverband e.V. als einen der Fachverbände der Kinder-, Jugend- und Familienverbände ein. PFAD positioniert sich erneut für die Sicherung der Kontinuität der Lebensbedingungen von Pflegekindern:

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Position zur Wahrung der kulturellen und religiösen Identität von Pflegekindern
Die Bundesarbeitsgemeinschaft ADOPTION und INPFLEGE widmete sich bei ihrer 16. Jahrestagung am 25./26.04.2015 der Frage, was religiöse Identität für Pflege- und Adoptivkinder bedeutet und wie dem in § 20.3 der UN-Kinderrechtskonvention verbrieften Recht des Kindes auf „eine gebührende Berücksichtigung der Kontinuität der Erziehung sowie der ethnischen, religiösen, kulturellen und sprachlichen Herkunft des Kindes“ im Kontext der Fremdunterbringung Rechnung getragen werden kann.
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Broschüre "Umgangskontakte von Pflegekindern mit ihren Herkunftsfamilien" neu überarbeitet
Der PFAD Bundesverband hat seine Broschüre "Umgangskontakte von Pflegekindern mit ihren Herkunftsfamilien" in einer aktualisierten Neuauflage herausgebracht. Sie behandelt folgende Themen:
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Runder Tisch der Pflege- und Adoptivfamilienverbände äußert sich zur Vormundschaft für Pflegekinder

Der Runde Tisch der Adoptiv- und Pflegefamilienverbände beschäftigte sich bei seinem letzten Treffen mit dem Ende 2014 vom Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz im Zusammenhang mit einer geplanten zweiten Reformstufe für die Vormundschaft veröffentlichten Eckpunktepapier für die weitere Reform des Vormundschaftsrechts (pdf, Stand: 13.10.2014).

Die Verbände erarbeiteten dazu das gemeinsame Positionspapier “Vormundschaft für Pflegekinder – Erfordernisse aus der Perspektive der Pflegefamilienverbände” (Stand: April 2015), um die Position von Pflegefamilien in die Diskussion der Expertengruppe einzubringen, die die Reform vorbereitet.

 
PFAD-Broschüre “Hilfeplangespräche für Pflegekinder”

Dank der Förderung der Aktion Mensch kann der PFAD Bundesverband wieder eine bedarfsgerechte Broschüre vorlegen. Die neueste 33-seitige Informationsbroschüre für Pflegeeltern widmet sich dem Thema “Hilfeplangespräche für Pflegekinder“.

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PFAD-Rechtsschutzversicherung für Pflegeeltern

ImageDie jahrelangen Bemühungen des PFAD Bundesverbandes (insbesondere von Peter Able vom PFAD FÜR KINDER Landesverband Bayern e.V.) sind erfolgreich!

Als erster Anbieter vermittelt unser Partner, die Firma Heinrich Poppe GmbH, ab sofort eine Spezial-Rechtsschutzversicherung für Pflegeeltern.

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Liste der PFAD Landesverbände
Interessenten aus Bundesländern ohne PFAD-Landesverband wenden sich bitte an die

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Wir schulen Multiplikatoren, stellen Materialien zur Verfügung und bieten unsere konkrete Unterstützung an. Lassen Sie sich informieren.

Bitte wenden Sie sich an Ihren zuständigen PFAD-Landesverband oder unsere Bundesgeschäftsstelle.
PFAD ist Freier Träger der Jugendhilfe, gemeinnützig und wohltätig. Wir arbeiten größtenteils ehrenamtlich.

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