Kindeswohlgefährdung

Kinderschutz: Zahl der Inobhutnahmen im Jahr 2025 um 18 % gesunken

Inobhutnahmen aufgrund unbegleiteter Einreisen binnen eines Jahres von 30 800 auf 16 500 Fälle fast halbiert Erneut mehr körperliche und psychische Misshandlungen - besonders an Mädchen Widersprüche von Sorge- und Erziehungsberechtigten bei Verdacht auf Vernachlässigungen und Gewalt am häufigsten WIESBADEN – Im Jahr 2025 haben die Jugendämter in Deutschland rund 56 900 Kinder oder Jugendliche zu ihrem Schutz vorübergehend in Obhut genommen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) waren das 18 % oder rund 12 600 weniger Jungen und Mädchen als im Jahr zuvor. Bereits 2024 hatte es einen Rückgang der Inobhutnahmen um 7 % oder 5 100 Fälle gegeben. Damit ist die Fallzahl innerhalb von zwei Jahren um rund [...]

Von |2026-07-27T17:09:51+02:0027. Juli 2026|Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinderschutz, Statistik|

Berlin und Brandenburg: Deutlicher Zuwachs der Kindeswohlgefährdungen

Ein Viertel mehr in Brandenburg, 5 % mehr in Berlin Vernachlässigung häufigste Form der Kindeswohlgefährdung Mehrheit der Betroffenen jünger als 14 Jahre Die Jugendämter in Berlin und Brandenburg führten im Jahr 2025 insgesamt bei 33.291 Kindern und Jugendlichen ein Verfahren wegen Kindeswohlgefährdung durch. Davon waren 22.434 Berliner und 10.857 Brandenburger Kinder und Jugendliche betroffen, teilt das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mit. Das waren in Berlin 1.161 Verfahren bzw. 5,2 % und in Brandenburg 2.356 Verfahren bzw. 27,7 % mehr als 2024. In Berlin wurden bei 16 % der Betroffenen eine akute Gefährdung festgestellt, bei der eine erhebliche Schädigung des körperlichen, geistigen oder seelischen Wohls bereits eingetreten war oder mit hoher [...]

NRW: Einschätzungen bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung nahmen 2025 um 11 % zu

Rund 75.300 gemeldete Verfahren zur Einschätzung von Kindeswohlgefährdung In rund einem Viertel der Fälle lag eine akute oder eine latente Gefährdung des Kindeswohls vor Vernachlässigung war häufigste Form der akuten bzw. latenten Kindeswohlgefährdung Düsseldorf (IT.NRW). Die Jugendämter in Nordrhein-Westfalen haben im Jahr 2025 im Rahmen ihres Schutzauftrags in rund 75.300 Fällen eine Einschätzung bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung vorgenommen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Fallzahl damit rund 11 % höher als ein Jahr zuvor. 2024 hatte es rund 68.000 Verfahren gegeben. Im Vergleich zu 2020 ist die Zahl sogar um rund 39 % gestiegen. Damals hatte die Zahl bei rund 54.300 Gefährdungseinschätzungen gelegen. Die Fälle, [...]

Bayern: Zahl der Kindeswohlgefährdungen steigt im Vergleich von 2020 auf 2025 um rund zehn Prozent

Schweinfurt. Die Kinder- und Jugendhilfe ist im Achten Buch Sozialgesetzbuch (SGB VIII) geregelt und umfasst Leistungen zum Wohl und Schutz von Minderjährigen sowie deren Familien. Das Bayerische Landesamt für Statistik veröffentlicht die aktuellen Zahlen für das Jahr 2025 zu den Maßnahmen, die für den Erhalt des Kindeswohls gesetzlich vorgesehen sind. Ein Viertel der abgeschlossenen Gefährdungseinschätzungen von Kindern und Jugendlichen mit dem Ergebnis einer Kindeswohlgefährdung Maßnahmen zum Kinderschutz und zum Erhalt des Kindeswohls gehen in der Regel Gefährdungseinschätzungen voraus. Diese sind in § 8a Abs. 1 SGB VIII geregelt. Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik werden im Jahr 2025 insgesamt 27 359 Gefährdungseinschätzungen für Kinder und Jugendliche von Jugendämtern in [...]

Von |2026-07-17T14:35:48+02:0016. Juli 2026|Bayern, Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinderschutz, Statistik|

NRW: Inobhutnahmen zum Schutz von Kindern und Jugendlichen 2025 um rund 18 % gesunken

Fast 14.200 Inobhutnahmen zum Schutz von Kindern und Jugendlichen 2025 Rund 44 % weniger Inobhutnahmen aufgrund unbegleiteter Einreise aus dem Ausland Zahl regulärer Inobhutnahmen dagegen leicht gestiegen – Jungen um 10 % weniger, Mädchen dagegen 12 % häufiger betroffen als im Vorjahr Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2025 haben die Jugendämter in Nordrhein-Westfalen fast 14.200 Inobhutnahmen zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vorgenommen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das rund 18 % weniger Schutzmaßnahmen als im Jahr 2024. Damals waren es rund 17.300 gewesen. Damit sank die Zahl der Inobhutnahmen erstmals seit dem Jahr 2021 wieder unter 16.000 Fälle. Die Jugendämter nehmen Inobhutnahmen vor, wenn ein [...]

Von |2026-06-23T11:58:45+02:0023. Juni 2026|Jugendhilfe, Kinderschutz, Nordrhein-Westfalen, Statistik|

Brandenburg: Rückgang der Inobhutnahmen in 2025

Im Jahr 2025 wurde die Zahl der Inobhutnahmen in Brandenburg auf insgesamt 1.753 Fälle gesenkt, was einem Rückgang von 15,3 % entspricht. Die Mehrheit der Maßnahmen (1.018 Fälle) war auf eine dringende Kindeswohlgefährdung zurückzuführen. Weitere 426 Kinder und Jugendliche wurden aufgrund einer unbegleiteten Einreise aus dem Ausland in Schutz genommen. Die Altersgruppe der 14- bis unter 18-jährigen Jugendlichen war mit 59 % am häufigsten vertreten. In 24 % der Fälle veranlasste die Schutzmaßnahme die Polizei, das Gericht bzw. die Staatsanwaltschaft und in 22 % der Fälle wurde das Kind bzw. der Jugendliche selbst aktiv und regte die Maßnahme an.

Von |2026-06-23T13:11:49+02:0019. Juni 2026|Brandenburg, Jugendhilfe, Kinderschutz, Statistik|

Berlin: Rückgang der Inobhutnahmen in 2025

Im Jahr 2025 verzeichnete Berlin mit insgesamt 3.298 Inobhutnahmen von Kindern und Jugendliche einen Rückgang von 30,5 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Wegen dringender Kindeswohlgefährdung erfolgte die Inobhutnahme für 1.343 Kinder und Jugendliche und aufgrund einer unbegleiteten Einreise aus dem Ausland wurden 1.553 Kinder und Jugendliche vorläufig in Schutz genommen. Mit einem Anteil von 72 % bildeten die 14- bis unter 18-Jährigen die am stärksten vertretene Altersgruppe. Die Schutzmaßnahmen wurden zu 28 % durch soziale Dienste oder das Jugendamt initiiert. In 34 % der Fälle ging der Anstoß unmittelbar vom betroffenen Kind oder Jugendlichen aus. Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg vom 19.06.2026

Von |2026-06-23T13:07:19+02:0019. Juni 2026|Berlin, Jugendhilfe, Kinderschutz, Statistik|

Bayern: Zahl der vorläufigen Schutzmaßnahmen für Kinder und Jugendliche sinkt im Jahr 2025 auf 5.017

In den meisten Fällen Inobhutnahme wegen dringender Kindeswohlgefährdung Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik werden im Jahr 2025 5 017 vorläufige Schutzmaßnahmen für Kinder und Jugendliche verzeichnet. Betroffene sind größtenteils 16 Jahre oder älter und männlich. Schweinfurt. Im Jahr 2025 werden in Bayern 5 017 vorläufige Schutzmaßnahmen nach § 42 SGB VIII bzw. § 42a SGB VIII durchgeführt (2024: 5708 Schutzmaßnahmen1)). In 2 552 Fällen findet eine Inobhutnahme wegen dringender Kindeswohlgefährdung statt. In 1 648 Fällen handelt es sich um eine Inobhutnahme unbegleiteter Minderjähriger bei der Einreise aus dem Ausland. Weniger häufig werden Inobhutnahmen durchgeführt aufgrund des eigenen Wunsches eines Kindes oder Jugendlichen (817 Fälle). Grund2)  für eine vorläufige [...]

Von |2026-06-11T19:05:02+02:0012. Juni 2026|Bayern, Kinderschutz, Statistik|

Kindeswohlgefährdungen auf neuem Höchststand: Fallzahl binnen fünf Jahren um 31 % gestiegen

Jugendämter melden für 2024 rund 72 800 Kindeswohlgefährdungen Behörden prüften im Vorfeld fast 239 400 Verdachtsmeldungen Vernachlässigungen und psychische Misshandlungen besonders häufig WIESBADEN – Die Zahl der Kindeswohlgefährdungen in Deutschland hat das dritte Mal in Folge einen neuen Höchststand erreicht: Im Jahr 2024 stellten die Jugendämter in Deutschland bei rund 72 800 Kindern oder Jugendlichen eine Kindeswohlgefährdung durch Vernachlässigung, psychische, körperliche oder sexuelle Gewalt fest. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, stieg die Zahl der Kindeswohlgefährdungen damit binnen fünf Jahren um fast ein Drittel (+31 %) oder 17 300 Fälle. Im Jahr 2019 – dem Jahr vor Ausbruch der Corona-Pandemie – hatte das Niveau noch bei rund 55 500 Kindeswohlgefährdungen [...]

Von |2025-12-18T21:32:43+01:0015. Dezember 2025|Fachkräfte, Jugendhilfe, Statistik|

Kinderschutz: Rund 69 500 Kinder und Jugendliche im Jahr 2024 vom Jugendamt in Obhut genommen

Weniger Inobhutnahmen durch unbegleitete Einreisen (-22 %), aber mehr durch dringende Kindeswohlgefährdungen (+10 %) und Selbstmeldungen (+10 %) Größter Anstieg bei körperlichen Misshandlungen und Vernachlässigungen Eine Maßnahme dauerte im Schnitt gut zwei Monate – fast zwei Wochen mehr als 2023 WIESBADEN – Die Jugendämter in Deutschland haben im Jahr 2024 rund 69 500 Kinder oder Jugendliche zu ihrem Schutz vorübergehend in Obhut genommen. Das waren gut 5 100 Jungen und Mädchen weniger als im Jahr zuvor (-7 %). Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, ist damit die Zahl der Schutzmaßnahmen erstmals wieder zurückgegangen, nachdem sie zuvor drei Jahre in Folge angestiegen war. Zurückzuführen ist der Rückgang auf die Entwicklung [...]

Von |2025-07-28T20:31:36+02:0028. Juli 2025|Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinderschutz, Statistik|
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