Statistik

NRW: Zahl der jungen Menschen in Heimen und Pflegefamilien erstmals seit 2017 wieder gestiegen

Düsseldorf (IT.NRW-korrigierte Version). Die Zahl der jungen Menschen, die in Nordrhein-Westfalen in einem Heim bzw. einer sonstigen betreuten Wohnform oder in einer Pflegefamilie untergebracht wurden, ist im Jahr 2023 nach Rückgängen in den Vorjahren erstmals wieder gestiegen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, meldeten die Jugendämter in 2023 mindestens 58 422 junge Menschen, die in einem Heim oder einer Pflegefamilie aufwuchsen. Das waren 2,4 Prozent mehr als im Jahr zuvor (2022: 57 077). Tatsächlicher Anstieg der in Anspruch genommenen Hilfen höher Da einige Jugendämter für das Jahr 2023 nur unvollständige Daten melden konnten, ist davon auszugehen, dass der tatsächliche Anstieg noch höher ausfiel: Werden bei den Kreisen [...]

Von |2024-10-18T16:38:24+02:0018. Oktober 2024|Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen, Statistik|

Berlin: Statistik der Hilfen zur Erziehung 2023

Das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg teilt am 17.10.2024 mit: Für 37.526 junge Menschen bzw. Familien wurde 2023 eine Hilfe zur Erziehung im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe neu gewährt. 34.358 Hilfen wurden im Laufe des Jahres beendet und 37.304 Hilfen bestanden am Jahresende fort. Unter den beendeten und bestehenden Hilfen bildeten Erziehungsberatungen mit 37 % den Schwerpunkt. Heimerziehung und sonstige betreute Wohnformen standen mit 15 % an zweiter Stelle. Sozialpädagogische Familienhilfe wurde in 13 % der Fälle geleistet.

Von |2024-10-22T17:57:37+02:0017. Oktober 2024|Berlin, Jugendhilfe, Statistik|

Brandenburg: Statistik der Hilfen zur Erziehung 2023

Das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg teilt am 17.10.2024 mit: Im Jahr 2023 wurde für 18.553 junge Menschen bzw. Familien eine Hilfe zur Erziehung im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe neu gewährt. 17.377 wurden im Laufe des Jahres beendet und 22.964 Hilfen bestanden am Jahresende fort. Bei den geleisteten Hilfen bildeten Erziehungsberatungen mit 38 % den Schwerpunkt. Gefolgt von Heimerziehung und sonstige betreute Wohnformen mit 14 % und Sozialpädagogische Familienhilfe mit 13 % der Fälle.

Von |2024-10-17T14:47:55+02:0017. Oktober 2024|Brandenburg, Jugendhilfe, Statistik|

KomDat: „Adoptionsdaten 2023 – sinkende Zahlen und neue Merkmale in der Statistik“

In der aktuellen Ausgabe 2/24 von KomDat (Kommentierte Daten der Kinder- & Jugendhilfe) werden in einem Artikel auf Seite 4 die soeben erschienenen Daten zu Adoption für das Erhebungsjahr 2023 aufbereitet und die neuen Erhebungsmerkmale vorgestellt. "Im Jahr 2023 sind die Adoptionszahlen in Deutschland mit 3.601 Kindesannahmen auf einen neuen Tiefststand in der Zeitreihe seit Einführung der derzeitigen Statistik im Jahr 1991 gesunken. Gleichzeitig hat der Anteil der Stiefkindadoptionen an allen Adoptionen weiter zugenommen. Mit den neuen Daten kann aber nicht nur, wie bisher, die Entwicklung der Adoptionsformen beobachtet werden. Vielmehr wurden im Rahmen der Änderungen der Statistik im KJSG neue Merkmale in diese Erhebung integriert, die wichtige Erkenntnisse für [...]

Von |2024-10-18T13:14:57+02:0016. Oktober 2024|Adoptivfamilie, Fachkräfte, Jugendhilfe, Statistik|

Hessen: Zahl der Kindeswohlgefährdungen auf neuem Höchststand

Die Jugendämter in Hessen haben im Jahr 2023 rund 17 770 Gefährdungseinschätzungen durchgeführt. Das waren 7 Prozent mehr als im Vorjahr. In gut jedem dritten Fall (35 Prozent) stellten sie eine akute oder latente Kindeswohlgefährdung fest. Das entsprach insgesamt 6 200 Fällen und war ein neuer Höchststand. 2022 hatte es mit insgesamt 5 600 Fällen noch 10 Prozent weniger festgestellte Kindeswohlgefährdungen in Hessen gegeben. In 47 Prozent der Fälle von Kindeswohlgefährdung stellten die Jugendämter im Jahr 2023 psychische Misshandlungen, in 48 Prozent Vernachlässigung, in 29 Prozent körperliche Misshandlungen und in 5 Prozent Anzeichen sexueller Gewalt fest. Knapp die Hälfte (46 Prozent) aller Gefährdungseinschätzungen betrafen Kinder unter sieben Jahren. In 705 [...]

Von |2024-11-26T13:08:53+01:0014. Oktober 2024|Hessen, Jugendhilfe, Kinderschutz, Statistik|

Bayern: Über 82 000 junge Menschen sind Ende 2023 auf Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe angewiesen

Schweinfurt. Für 77 876 junge Menschen wurden im Jahr 2023 Hilfen nach dem SGB VIII begonnen, für 74 446 Personen wurden Hilfen beendet. Für 82 212 junge Menschen dauern die Hilfen über den Jahreswechsel an. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik weiter mitteilt, erhalten von den jungen Menschen, deren Hilfen über den Jahreswechsel andauern, 26 564 Hilfe im Rahmen einer Erziehungsberatung nach § 28 SGB VIII. Dabei findet bei 9 043 jungen Menschen die Beratung vorrangig gemeinsam mit der Familie statt, in 14 550 Fällen vorrangig mit den Eltern oder einem Elternteil und in 2 971 Fällen vorrangig mit dem jungen Menschen selbst. Insgesamt erhalten 17 629 Kinder, Jugendliche und [...]

Von |2024-10-07T12:38:59+02:007. Oktober 2024|Bayern, Jugendhilfe, Statistik|

2023: Fast drei Viertel der Adoptivkinder von eigenen Stiefmüttern oder -vätern angenommen

WIESBADEN – Im Jahr 2023 wurden in Deutschland 3 601 Kinder adoptiert. Während die Zahl der Adoptionen auf den bislang tiefsten Stand seit der deutschen Vereinigung gesunken ist, hat der Anteil der Stiefkindadoptionen dabei einen neuen Höchststand erreicht. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, wurden fast drei Viertel (73 %) der Kinder von den eigenen Stiefmüttern oder -vätern angenommen, also den (neuen) Partnerinnen oder Partnern der rechtlichen Elternteile. Etwa ein weiteres Viertel der Kinder (24 %) wurde von verschieden- oder gleichgeschlechtlichen Paaren adoptiert und 3 % von sonstigen verwandten oder nicht-verwandten Einzelpersonen. Im Jahr 2023 ist die Zahl der Adoptionen in Deutschland damit im Vergleich zum Vorjahr um 6 % [...]

Von |2024-10-21T13:47:34+02:001. Oktober 2024|Adoptivfamilie, Jugendhilfe, Statistik|

Bayern: Über 20 000 Gefährdungseinschätzungen für Kinder und Jugendliche im Jahr 2023

Die Bayerischen Jugendämter melden im Jahr 2023 insgesamt 20 295 Gefährdungseinschätzungen. Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik liegt in 2 621 Fällen eine akute und in 2 202 Fällen eine latente Kindeswohlgefährdung vor. Bei 7 285 Gefährdungseinschätzungen wird keine Kindeswohlgefährdung, jedoch Hilfebedarf festgestellt. In 8 187 Fällen wird weder eine Kindeswohlgefährdung noch weiterer Hilfebedarf ermittelt. Schweinfurt. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik mitteilt, werden in Bayern im Jahr 2023 insgesamt 20 295 Verfahren zur Einschätzung der Gefährdung des Kindeswohls durchgeführt. Betroffen sind 10 584 Jungen und 9 711 Mädchen. Insgesamt ergeben 2 621 Gefährdungseinschätzungen (12,9 Prozent) eine akute und 2 202 (10,9 Prozent) eine latente Kindeswohlgefährdung. Dabei sind Anzeichen [...]

Von |2024-09-11T14:03:29+02:0010. September 2024|Bayern, Fachkräfte, Jugendhilfe, Statistik|

Zahl der Kindeswohlgefährdungen im Jahr 2023 auf neuem Höchststand

WIESBADEN – Die Zahl der Kindeswohlgefährdungen in Deutschland hat im Jahr 2023 einen neuen Höchststand erreicht: Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, stellten die Jugendämter bei mindestens 63 700 Kindern oder Jugendlichen eine Kindeswohlgefährdung durch Vernachlässigung, psychische, körperliche oder sexuelle Gewalt fest. Das waren rund 1 400 Fälle oder 2 % mehr als im Jahr zuvor. Da einige Jugendämter für das Jahr 2023 keine Daten melden konnten, ist aber sicher, dass der tatsächliche Anstieg noch deutlich höher ausfiel: Werden für die fehlenden Meldungen im Jahr 2023 die Ergebnisse aus dem Vorjahr hinzugeschätzt (+3 300 Fälle), liegt der Anstieg der Kindeswohlgefährdungen gegenüber dem Vorjahr bei 4 700 Fällen oder 7,6 %. [...]

Von |2024-09-13T11:56:29+02:006. September 2024|Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinderschutz, Statistik|

Bayern: 525 Minderjährige in 2023 adoptiert

Schweinfurt. Im Jahr 2023 sind nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik insgesamt 525 Minderjährige adoptiert worden. Gegenüber 2022 mit 534 durchgeführten Adoptionen ist das eine Abnahme von 1,7 Prozent. In 479 Fällen haben die Minderjährigen die deutsche Staatsangehörigkeit, 46 Minderjährige haben eine andere Staatsangehörigkeit. Wie auch im Vorjahr ist die Gruppe der unter Dreijährigen mit 258 Adoptionen die größte Gruppe. 82,5 Prozent der Minderjährigen sind von einem Stiefelternteil (433), 2,5 Prozent von anderen Verwandten (13 Minderjährige) an Kindes statt angenommen worden. Somit fällt ein Großteil der Adoptionen in das den Kindern und Jugendlichen bekannte Umfeld. Bei 79 Adoptionen (15,0 Prozent) besteht kein Verwandtschaftsverhältnis zwischen den Adoptiveltern und den Minderjährigen. [...]

Von |2024-08-22T17:44:44+02:0022. August 2024|Adoptivfamilie, Bayern, Bewerber, Statistik|
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