Weil ALLE Kinder
unsere Zukunft sind!
Gegen pauschale Mütterrente!
Rückmeldungen zu unserem Aufruf an Rentnerinnen, einen Antrag einzureichen, wenn ihnen bisher Zuschläge für Kindererziehungszeiten verweigert wurden, haben ergeben, dass aufgrund eines entsprechenden Musterantrages von PFAD tatsächlich Zuschläge für Kindererziehungszeiten bewilligt wurden.

In einem uns genauer bekannten Fall wurde jedoch nur pauschal ein Zuschlag in Höhe eines halben Entgeltpunktes gewährt, obwohl die tatsächliche Erziehungszeit zwischen dem 13. und 30. Lebensmonat des betreuten Kindes länger war und im § 307d Abs. 5 SGB VI ausdrücklich von einem Zuschlag in Höhe von 0,0833 persönlichen Entgeltpunkten für jeden Kalendermonat der Erziehung und nicht von einem Zuschlag im Sinne von § 307d Abs. 1 bzw. 1a SGB VI die Rede ist.

Wir empfehlen deshalb Widerspruch gegen Ihren Rentenbescheid einzulegen, wenn

  • nur ein pauschaler Zuschlag von einem halben Entgeltpunkt bewilligt wurde, obwohl
  • die möglicherweise anrechenbare Erziehungszeit länger dauerte, 
  • der Rentenversicherungsträger nicht bestätigt hat, dass eine weitere Anrechnung nicht möglich ist, weil für das betreffende Kind für den maßgeblichen Zeitraum Kindererziehungszeiten oder Zuschläge nach § 307d Absatz 1 oder nach Absatz 1a SGB VI für andere Versicherte oder Hinterbliebene berücksichtigt wurden, und
  • die Widerspruchsfrist noch nicht abgelaufen ist.

Hier finden Sie unseren Muster-Widerspruch.

 
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