Archiv für den Monat: Juni 2025

Aktionstag 2025 – ein Rückblick

Erscheinungsdatum: 30.06.2025 Hinweis: Am Ende der Seite finden Sie Präsentationen und weiterführende Links Familie bedeutet Sicherheit, Zusammenhalt, Geborgenheit und Liebe; es heißt aber auch Konflikte. Es geht um die Kraft, Stabilität und Verbundenheit. Hierbei handelt es sich um keine Liste aus einem Fachbuch, sondern um die Gedanken unserer Teilnehmenden am Aktionstag 2025 in Kassel: Familie verbindet – Geborgenheit geben, Zukunft gestalten war unser diesjähriges Motto. Familie ist ein vielfältiger Begriff und dies zeigt sich vor allem in Adoptiv- und Pflegefamilien. Am Aktionstag in Kassel hatten alle Teilnehmenden, ob groß, ob klein, den Raum für Austausch und Vernetzung. In verschiedenen Workshops konnten alle unter- [...]

Von |2025-11-28T10:01:38+01:0030. Juni 2025|Blog der Redaktion, Veranstaltungsberichte|

PFAD Bundesvorstand neu gewählt

Bei der Mitgliederversammlung des PFAD Bundesverbandes am 29.06.2025 in Berlin bestimmten die Delegierten der Landesverbände, wer in den nächsten drei Jahren den Bundesverband leiten wird. Im Amt der Vorsitzenden bestätigt wurde Ulrike Schulz. Zu neuen stellvertretenden Vorsitzenden wurden Monika Görres und Christiane Kehl gewählt. Christopher Vedder bleibt weiter für die Finanzen des Verbandes verantwortlich und Bernd Ostlender fungiert künftig als Schriftführer. Zu Beisitzer*ìnnen wurden bestimmt: Karen Dabels, Bernd Junker, Angela Rupp und Petra Kalwa. In Axel Böttcher und Lutz Hillinger fanden wir kompetente neue Rechnungsprüfer. Wir danken den aus dem Vorstand ausgeschiedenen Aktiven, Nevim Krüger und Karin Schuster, sowie unseren langjährigen Rechnungsprüfer*innen Josefine König und Christian Laßwitz ganz herzlich für [...]

Von |2025-09-09T22:29:00+02:0029. Juni 2025|PFAD Pressemitteilung, PFAD Verband|

NRW: Höchster Stand an Inobhutnahmen zum Schutz von Kindern und Jugendlichen seit 2016

Mehr als 17.300 Inobhutnahmen zum Schutz von Kindern und Jugendlichen im Jahr 2024. Mehr als 40 % Inobhutnahmen aufgrund unbegleiteter Einreise aus dem Ausland. Bei Inobhutnahmen aus weiteren Gründen mehr Mädchen als Jungen betroffen, insbesondere im Alter von 14 bis unter 16 Jahren. Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2024 haben die Jugendämter in Nordrhein-Westfalen 17.348 Inobhutnahmen zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vorgenommen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, war das der höchste Stand seit 2016 nach der Fluchtwelle aus Syrien. Damals hatte es 22.193 Inobhutnahmen gegeben. In den Folgejahren war die Zahl bis auf rund 12.200 Inobhutnahmen im Jahr 2021 gesunken. Seit dem Jahr 2022, in dem [...]

Studie: Mehr Spaß statt Erfolg – Wertewandel in der Erziehung / 37 Prozent der Eltern wollen Lebensfreude vermitteln

Verantwortung statt Karriere, Nähe statt Gehorsam: In Familien verändern sich die Maßstäbe für gute Erziehung grundlegend. Das zeigt die repräsentative Studie "Familie und Erziehung 2025" der Pronova BKK mit 2.000 befragten Müttern und Vätern. Früher sollten Kinder gehorsam sein, heute setzen Eltern auf Selbstbestimmung. Werte wie Verantwortungsbewusstsein (48 Prozent), Hilfsbereitschaft (47 Prozent) und Höflichkeit (47 Prozent) stehen ganz oben auf der Liste jener Eigenschaften, die Eltern ihren Kindern mitgeben möchten. Mehr als ein Drittel der Befragten findet außerdem "Spaß haben" als Wert in der Erziehung wichtig. Ehrgeiz (22 Prozent) und Erfolg (19 Prozent) rangieren hingegen mit deutlichem Abstand dahinter. Ein hoher sozialer Status spielt nur noch für sieben Prozent eine [...]

Von |2025-06-23T20:41:19+02:0023. Juni 2025|Adoptivfamilie, Forschung, Pflegefamilie|

Sachsen-Anhalt: 22,6 % mehr Adoptionen 2024 als im Vorjahr

2024 wurden in Sachsen-Anhalt 114 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren adoptiert (57 Mädchen und 57 Jungen). Damit stieg die Zahl der Adoptionen gegenüber dem Vorjahr um 22,6 % (2023: 93). Wie das Statistische Landesamt Sachsen-Anhalt weiter mitteilt, waren zum Zeitpunkt der Adoption mehr als 2/3 der Minderjährigen jünger als 3 Jahre (77), 7 Kinder im Alter zwischen 3 und unter 6 Jahren, 17 zwischen 6 und unter 12 Jahren und weitere 13 Minderjährige 12 Jahre und älter. Am häufigsten erfolgten Adoptionen in der der Landeshauptstadt Magdeburg (23), in der Stadt Halle (Saale) (21) und im Landkreis Harz (21). Am wenigsten wurden Kinder und Jugendliche in der Stadt Dessau-Roßlau vermittelt [...]

Offener Brief der Bundesfachverbände für Erziehungshilfen an Bundeskanzler Merz

Die Fachverbände für Erziehungshilfen (IGfH, EREV, BVkE und AFET) haben mit einem offenen Brief an Bundeskanzler Merz auf Äußerungen zur „Jugend- und Eingliederungshilfe“ beim Kommunalkongress des Deutschen Städte- und Gemeindebundes in Berlin am 03.06.2025 reagiert. Merz hatte dort u.a. gesagt: „Lassen Sie mich ein weiteres offenes Wort sagen, meine Damen und Herren. Wir werden eine umfassende Ausgabenüberprüfung vornehmen müssen, auch im Sozialrecht. Ich will vor der Klammer sagen: Es ist völlig selbstverständlich, die Bundesrepublik Deutschland bleibt ein sozialer Rechtsstaat. Wir werden dafür sorgen, dass diejenigen, die den Sozialstaat brauchen, ihn auch in Zukunft ohne Wenn und Aber zur Verfügung haben. Dass wir allerdings über Jahre hin jährliche Steigerungsraten von bis [...]

Von |2025-07-04T17:04:31+02:0020. Juni 2025|Finanzielles, Jugendhilfe, Politik, Stellungnahmen|

Bayern: Mehr als 81 Prozent aller Adoptionen erfolgen 2024 durch Stiefeltern

Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik finden 2024 in Bayern 523 Adoptionen statt. Im Vergleich zum Vorjahr erfolgt ein Rückgang der Adoptionen um 0,4 Prozent. Das Geschlechterverhältnis ist dabei relativ ausgewogen. Der Großteil der Kinder und Jugendlichen wird durch einen Stiefelternteil adoptiert. Mehrheitlich sind die Kinder zum Zeitpunkt der Adoption jünger als drei Jahre. Mit 92,0 Prozent verfügt eine Vielzahl der Adoptierten über die deutsche Staatsbürgerschaft. Schweinfurt. In 2024 erfolgen in Bayern insgesamt 523 Adoptionen Minderjähriger. Hierbei ist das Geschlechterverhältnis nahezu ausgeglichen. Mädchen werden mit 51,1 Prozent nur geringfügig häufiger adoptiert als Jungen. Die meisten Adoptionen erfolgen, wie bereits im Vorjahr, durch Stiefeltern. Mit 81,5 Prozent machen diese den [...]

Von |2025-06-19T13:51:05+02:0019. Juni 2025|Adoptivfamilie, Bayern, Statistik|

Dunkelfeldstudie: Fast 13 Prozent erlebten sexualisierte Gewalt im Kinder- und Jugendalter

Eine erste bundesweite, repräsentative Studie, die die Häufigkeit sexualisierter Gewalt gegen Kinder und Jugendliche untersucht, zeigt, dass das Ausmaß von Missbrauch in Deutschland erheblich ist. 12,7 Prozent der Befragten gaben an, mindestens einmal im Kinder- und Jugendalter von sexualisierter Gewalt betroffen gewesen zu sein. Betroffen sind vor allem Frauen, als Täter werden hingegen mehrheitlich Männer angegeben. Das sind die zentralen Ergebnisse einer repräsentativen Studie, die vom Zentralinstitut für Seelische Gesundheit initiiert und im Rahmen des Deutschen Zentrums für Psychische Gesundheit und gemeinsam mit der Kinder- und Jugendpsychiatrischen Klinik in Ulm und dem Kriminologischen Institut in Heidelberg in Kopperations mit dem Umfrageinstitut infratest dimap durchgeführt. Die Studie wurde mit Eigenmitteln der [...]

Im Fokus: Ortsgruppen – Teil 3: Tipps zur Ausgestaltung von Treffen von Adoptiv- und Pflegefamilien

Tipps zur Ausgestaltung von Treffen von Adoptiv- und Pflegefamilien Selbsthilfegruppen rund um das Leben mit Adoptiv- und Pflegekindern brauchen besondere Sensibilität, klare Grenzen, verlässliche Strukturen und eine traumasensible Haltung. Das Ziel ist, Erfahrungsaustausch, Verständnis, Vernetzung und Entlastung zu schaffen – nicht Aufarbeitung oder Therapie. Bei persönlichen Treffen sollten daher einige Aspekte beachtet werden. Wertschätzender, urteilsfreier Raum: Jedes Kind und jede Familie haben eine eigene Geschichte – diese darf nicht bewertet werden. Kinderschutz und Vertraulichkeit: Verschwiegenheitsverpflichtung in der Selbsthilfe beachten! Persönliche Details, vor allem über Herkunft, Traumata oder die Herkunftsfamilie dürfen niemals aus der Gruppe nach außen getragen werden. Traumasensibilität: Viele Adoptiv- und Pflegekinder haben traumatische Erfahrungen gemacht (Verlust, Vernachlässigung, [...]

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