PFAD Pflegeelternkampagne: „Hier gewinnen alle!“

„Hier gewinnen alle!“ – unter diesem Motto startete am 08.06.2011 die PFAD Pflegeelternkampagne mit einer Pressekonferenz auf dem Deutschen Kinder- und Jugendhilfetag in Stuttgart.

Unter den Gewinnern sind in erster Linie die betroffenen Kinder, ebenso die Jugendämter und ihre Kommunen und nicht zuletzt auch die Pflegeeltern, die Wertschätzung und Aufmerksamkeit verdienen. Darüber sind sich Politiker aller Couleur einig.

Katrin Altpeter, die Baden-Württembergische Sozialministerin, deren Grußwort von der Vorsitzenden des PFAD Bundesverbands, Dagmar Trautner, verlesen wurde, befürwortet das Anliegen des PFAD Bundesverbands, mehr Bürger über die gesellschaftlich wichtige und unentbehrliche Arbeit von Pflegeeltern zu informieren und damit ihre Bereitschaft zu steigern, selbst Pflegeeltern zu werden. In ihrem Grußwort dankt sie PFAD für das große Engagement und gibt ihrer Hoffnung Ausdruck, dass sich zahlreiche Kommunen und Jugendämter aktiv an der Pflegeelternkampagne beteiligen, damit möglichst viele zukünftige Pflegefamilien zum Wohl benachteiligter Kinder und Jugendlicher gefunden werden.

Pressekonferenz
PFAD Vorsitzende Dagmar Trautner (rechts) und Projektleiter Thomas Schwan (links) stellen die Kampagne der Presse und dem interessierten Fachpublikum vor
„Wie gerne“, hieß es im Statement des Projektleiters Thomas Schwan, „hätte ich Ihnen hier mitgeteilt, dass sich alle der über 40 interessierten Kommunen der PFAD Pflegeelternkampagne angeschlossen haben und bereit sind, sie finanziell mit zu tragen.“ Er präsentierte die bundesweit einheitliche Werbekonzeption, den attraktiven Leistungskatalog und das Plakat, das PFAD bereits entwickelt hat, um zu zeigen, dass das Angebot eine interessante und wirksame Möglichkeit für die Gewinnung neuer Pflegeeltern ist. Eine Kostenbeteiligung von 15.000 Euro, so Thomas Schwan, ist ein geringer Einsatz im Vergleich zu den Mitteln, die Kommunen üblicherweise für Pflegeelternwerbung ausgeben, zumal sich die Summe mit nur einer hinzugewonnenen Pflegefamilie bereits amortisiert.

Am Stand der Diakonie Oberbayern, die als Gastgeber den PFAD Bundesverband mit seiner Pressekonferenz eingeladen hatte, konnte man in den anschließenden Gesprächen mit Fachkräften das einstimmige Bedauern deutlich heraushören, dass Pflegeelternwerbung oft hinter anderen Aufgaben der Jugendämter zurücksteht. Umso mehr Applaus erhielten die Vorstandsmitglieder des PFAD Bundesverbands von allen Anwesenden für ihre Initiative, die Dringlichkeit der Lage publik zu machen und immense ehrenamtliche Kräfte zu mobilisieren, um dem Mangel abzuhelfen.

Die anwesenden Medienvertreter und Fachkräfte zeigten sich sehr interessiert. Dem Projektteam wurden weitere Kontakte zu politischen Entscheidungsträgern vermittelt, damit die Kommunen in ihren Haushaltsplänen für 2012 entsprechende Mittel zur Teilnahme an der PFAD Pflegeelternkampagne einplanen.

Pressemitteilung des PFAD Bundesverbandes vom 10.06.2011 (pdf)

 
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