Kampagne

 

PFAD-Roadshow zur Gewinnung von Pflegeeltern 2011 -2012

Abschluss der PFAD-Pflegeelternkampagne „Hier gewinnen alle“

Unter dem Motto „Hier gewinnen alle“ startete der PFAD Bundesverband im Juli 2011 seine Kampagne für die Gewinnung von Pflegefamilien. Mit einem bundesweit einheitlichen Werbekonzept unterbreiteten wir Städten und Gemeinden im gesamten Bundesgebiet das Angebot, in Kooperation mit dem Jugendamt eine breite Öffentlichkeit über die Aufgaben von Pflegefamilien zu informieren.

Zum Auftakt der Kampagne auf dem deutschen Jugendhilfetag in Stuttgart betonte die Württembergische Sozialministerin Katrin Altpeter in ihrem Grußwort die Wichtigkeit des Anliegens, mehr Bürger über das unentbehrliche gesellschaftliche Engagement von Pflegeeltern zu informieren und damit ihre Bereitschaft zu steigern, selbst Pflegeeltern zu werden.

Durch steigende Inobhutnahmezahlen und das altersbedingte Ausscheiden langjähriger Pflegefamilien gibt es einen ständigen Bedarf an neuen Pflegefamilien, der derzeit nicht gedeckt wird. Für familienbedürftige Kinder stehen in vielen Kommunen qualifizierte Pflegefamilien nicht in ausreichender Anzahl zur Verfügung.

Aufgrund dieses Mangels kann nicht für jedes Kind die passende Pflegefamilie gefunden werden. Kompromisse in der Belegung hinsichtlich Anzahl der Pflegekinder, Alter der Pflegekinder und Pflegeeltern führen zu Belastungen in Pflegeverhältnissen. Ebenso kann der Hilfebedarf des Kindes mit seiner individuellen Geschichte und die persönliche Ausrichtung der Pflegefamilie zu wenig in Einklang gebracht werden.

Die Werbung neuer Pflegeeltern muss eine kontinuierliche Aufgabe der Jugendämter sein. Regelmäßige Informationsveranstaltungen bieten Interessierten die Möglichkeit, sich genauer über die Rahmenbedingungen und den Alltag einer Pflegefamilie zu informieren. Auch eine entsprechende Medienberichterstattung kann den oft langen Entscheidungsprozess, sich als künftige Pflegeeltern beim Jugendamt zu melden, günstig beeinflussen.

Wir haben viele positive Rückmeldungen aus Städten und Landkreisen erhalten und durchweg die Tatsache bestätigt bekommen, dass Pflegefamilien fehlen. Aber wir haben auch erfahren, dass die Bereitschaft der Kommunen, für die dringend erforderliche Neuanwerbung geeigneter Pflegefamilien die entsprechenden finanziellen und personellen Mittel zur Verfügung zu stellen, begrenzt ist. Eine Aufgabe, die für die Qualität in der Pflegekinderhilfe sehr wichtig ist, denn wenn am Anfang einer Hilfemaßnahme nicht die richtigen Weichen gestellt werden, sind Korrekturen später nur schwierig zu bewerkstelligen.

Wir haben im Rahmen der Kampagne die Werbung für Pflegefamilien genau verfolgt und konnten feststellen, dass unsere Aktion zu verstärkten Werbekampagnen von Jugendämtern führte. Das freut uns. Gern hätten wir dies unterstützt.

Zum Abschluss danken wir allen Interessenten an unserer Kampagne für den aufschlussreichen Austausch. Unser besonderer Dank gilt dem Projektleiter Thomas Schwan für die Entwicklung der Aktion und seinen Einsatz für Pflegekinder und ihre Familien.

Der PFAD Bundesverband ist weiterhin offen für Beteiligungen an Werbeaktionen von Jugendämtern. Wir wollen, dass möglichst vielen Kindern und Jugendlichen das Aufwachsen in der Privatheit einer Familie ermöglicht werden kann:
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Dagmar Trautner

 

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